Auf ein Neues
Das Thema Datensicherung lässt mir keine Ruhe. Aus Gründen mache ich das einigermaßen regelmäßig, aber so richtig im großen Stil normalerweise nicht in der aktuellen Häufigkeit. Im Moment war das ein jährliches Vergnügen, letztes Jahr sogar zwei Mal. Natürlich nicht ohne triftigen Grund – man hat ja sonst nichts zu tun.
Nachdem meine Schwiegermutter vor zwei Jahren meinem alten und sehr gemächlichen Laptop Asyl gewährt hatte, bin ich ja auf unser kleines Urlaubs-Unterwasserfotos-Backup-Exemplar umgestiegen. Dessen ursprünglich einzige Aufgabe war die Sicherung der vielen schönen Bilder im Urlaub und viel mehr kann er auch nicht. Man nimmt schließlich keine High-End-Rakete mit auf Reisen. Trotzdem – wer braucht schon so viele Rechner? Also habe ich mich ganz genügsam mit diesem Laptop, der ja immer noch um Lichtjahre schneller war, zufrieden gegeben und war glücklich.
Die Betonung – man kann es sich denken – liegt hier auf dem „war“. Vergangenheitsform. So richtig glücklich zu sein ist schwierig, wenn das Werkzeug den Dienst verweigert. Eingefrorener Bildschirm, schwarzer Bildschirm, spontaner Ausfall der Peripherie, kryptische Meldungen beim Hochfahren ohne vorherige Probleme. Lässt sich alles lösen, aber alles auf einmal zerrt doch an den Nerven. Zumal diese „Herausforderungen“ nahezu täglich auftreten, und diese Häufigkeit liegt nun doch außerhalb meines Toleranzbereiches. Linux als Betriebssystem ist halt kein Allheilmittel, wenn schon die Hardware eine Macke hat. Es hat das Unvermeidliche wahrscheinlich nur etwas herausgezögert, denn unter Windows 11 war der Laptop kaum noch arbeitsfähig.
Trotzdem will die Neuanschaffung wohl überlegt sein, man will dann ja eine möglichst lange Zeit Ruhe haben. Die Hard Facts sind schnell festgelegt und tatsächlich gibt es einige passende gebrauchte, bzw. aufbereitete Exemplare zu attraktiven Preisen – was die Entscheidung schon wieder schwieriger macht. Die KI erstellt brav Vergleichstabelle um Vergleichstabelle und durchsucht die virtuelle Welt nach Daten und Bewertungen. Zwischendurch stürzt mal wieder der Rechner ab. Offensichtlich will er seine Amtsenthebung sabotieren. Aber nicht mit mir!
Der neue Alte ist bestellt und bereits auf dem Weg. Ich habe also noch ein wenig Zeit für die Datensicherung. Die allerdings auch nicht so aufwendig wird – immerhin ist die letzte kaum ein halbes Jahr her. Da hat man eine gewisse Routine. Und dann darf ich mich wieder neu einrichten. Ebenfalls mit einer gewissen Routine. Es gibt Dinge, die sollten einfach nicht zur Gewohnheit werden. Auch wenn die jährliche Steuerabrechnung weit weniger Spaß macht, als das jährliche Neuaufsetzen eines Rechners.
Bei ersterem bekomme ich wenigstens regelmäßig eine Rückzahlung. Die stopft dann dieses Jahr das kleine Loch im Rücklagenkonto. Natürlich schaut man bei einem aufbereiteten Rechner auch auf den Neupreis. Über 50 % Ersparnis – das wäre ein großes Loch geworden und weit über dem, was ich bereit wäre, zu zahlen. Nachdem wir schon mit der Preloved Kaffeemaschine gute Erfahrungen gemacht hatten, bin ich aber zuversichtlich, dass ich den nächsten Text schon glücklich und tiefenentspannt am neuen Laptop schreiben werde. Vielleicht auch erst den übernächsten, je nach Lieferzeit. Aber das wird gut!

Datensicherung ist aber auch so ein Thema, dass überhaupt keinen Spaß macht. Ich muss mich schon zwingen, zumindest einmal pro Jahr meine Daten auf einer externen Festplatte zu speichern.
Wenn man einen absturzfreudigen Rechner hat, gewöhnt man sich das ganz schnell an… Aber jetzt ist gut und die wichtigen Ordner sind alle mit dem NAS synchronisiert.
Hoffentlich klappt alles. Regelmäßiges sichern in der Cloud, geht auch auf deutschen Servern, empfiehlt sich auf jeden Fall.
Viel Erfolg beim Wechsel wünscht dir
Ines
Mein Mann hat dankenswerterweise einen NAS eingerichtet, d.h. es ist alles intern gesichert. Solange das Haus steht, ist alles gut. So glatt lief ein Wechsel noch nie – die Übung macht’s.
Liebe Grüße
Vanessa
Hm ich sichere wohl so gar nicht richtig. Allerdings packe ich Fotos und die wenigen Dokumente die ich auf dem Rechner habe aufs NAS. Die sind am Wichtigsten. Mein Laptop ist jetzt 10 Jahre alt und ich hoffe er macht es noch eine Weile. Halt noch mit Windows 10.
Ich wünsche dir viel Spaß mit dem Neu-für-dich Rechner.
Ich wünsche Dir einen schönen Tag, liebe Grüße Tina
Das mit dem NAS ist doch schon eine sehr gute Lösung. Ich hab lediglich noch eine externe Festplatte als Backup dazu aber die ist eigentlich überflüssig. Windows habe ich gleich durch Linux ersetzt. Schon beim Anmelde-Zwang war ich damit wieder durch und vermisse es gar nicht.
Dir ebenfalls einen schönen Tag und liebe Grüße
Vanessa
so´n „bildschirmschoner“ will keiner sehn…. ;-/
ein aufbereiteter rechner schont ja nichtnur das konto, sondern auch die umwelt und die ressourcen! gut das es mittlerweile sowas gibt.
viel spass beim aufsetzen des „neuen“ 😀
xxx
Das stimmt – das grüne Gewissen gibt’s noch obendrauf dazu – zugegeben, das war mir sogar wichtiger als der Preis. Und dem Neuen ist nicht anzusehen, dass er eigentlich nicht neu ist (obwohl nur „sehr gut“ statt „excellent“ zur Verfügung stand). Die machen bei der Aufbereitung wirklich einen sehr guten Job!
Liebe Grüße!
Wir sichern bestimmte Datein regelmäßig auf einem NAS-Server. Manchmal klappt die Automatik allerdings nicht. Dann muss die Sicherung neu angestoßen werden. Den Löwenanteil machen die Bilder. Da ist ganz schön viel zu sichern.
Ich drücke die Daumen, dass alles reibungslos verläuft.
Liebe Grüße
Sabine
Bilder nehmen auch bei uns den größten Teil ein – und Musik. Wir hatten beide unsere CDs digitalisiert und nutzen zum Musik hören keinen Streamingdienst sondern hören noch ganz altmodisch unsere Alben.
Danke fürs Daumendrücken, es hat wohl geholfen. So reibungslos lief das noch nie!
Liebe Grüße
Vanessa
Was waren das noch für Zeiten, als man alles abgeheftet und die Bilder ins Album geklebt hat? Ich verwende die üblichen Speichermedien. Aber was da alles zusammenkommt, ist schon erstaunlich. Da ist eine gute Struktur wirklich wichtig.
Liebe Grüße
Heike
Das stimmt, eine Struktur braucht man da auf alle Fälle. Und nicht zu verschachtelt, sonst sind die Sachen unauffindbar.
Liebe Grüße
Vanessa
Erst einmal herzlichen Glückwunsch zum bald eintreffenden Neu-Gerät. Immerhin habe ich dann noch theoretisch gelernt, was ein NAS ist. Ich sichere in der Cloud und auf einer externen Festplatte.
Liebe Grüße
Nicole
Die externe Festplatte nutze ich auch noch neben dem NAS. Würde aber nie nur mit einer ext. Festplatte arbeiten, da sich hier auch schon mal eine verabschiedet hatte.
Liebe Grüße
Vanessa
Herrje. Ich kann da so gar nichts beitragen, denn was die E-Technik angeht, ist HH zuständig. Der kümmert sich in verdankenswerter Weise um das Innen- und Überleben meines Äpfelchens, welches übrigens auch 2. Hand, alt und immer noch sehr funtionstüchtig ist. Ich bin reine Anwenderin und gedenke auch in Zukunft keinen Nerven an die Technik zu verschwenden. Frag mich nicht, was ich tun würde, hätte ich den HH nicht….. Wahrscheinlich gäbs im HauseHummel keinen PC. 😳
Hab grad HH gefragt: sein aller-allererster PC war fabrikneu, anschliessend folgten nur noch Teile secondhand. Und es gab nie Probleme. Natürlich bin ich sehr dafür, „alte“ PC’s so lange zu benutzen, bis sie den Geist aufgeben. Und irgendwann in wohl nicht allzuferner Zukunft werden wir voraussichtlich gezwungenermassen noch viel mehr dazu übergehen. Dann nämlich, wenn die Ressourcen (seltene Erden etc.) knapp werden oder erschöpft sind. Das erleben wir wahrscheinlich noch….
Herzliche Grüsse! – und viel Spass mit dem neuen alten Teil!
Ganz ohne Rechner könnte ich auch leben – so in einem kleinen Häuschen am Strand unter Palmen… Aber Spaß beiseite, ein zuverlässig funktionierender Rechner ist für mich schon wichtig. Dass der nicht immer das neuste Modell sein muss, liegt sicher auch an dem wirklich guten Angebot an Hardware aus zweiter Hand. So eine völlig verschrabbelte und dreckige Kiste wöllte ja auch keiner haben. Wenn dann die inneren Werte zum gepflegten Äußeren passen, tut’s auch eine ältere Generation.
Liebe Grüße!
öhemm…und wo ist jetzt mein Kommi hin??
Wunder der Technik – die automatische Freigabe bei bekannten Kommentatoren funktioniert scheinbar nur so semi gut… Und meine Wenigkeit hat sich gestern mit der Gartenerde geerdet. Aber verloren geht nichts – es dauert nur manchmal etwas (viel) länger.