Mindset

Ah, sie sind überall

Unser Gehirn ist ja schon so ein ganz seltsames Ding und die graue Masse zwischen unseren Ohren hat bisweilen recht seltsame Anwandlungen. So recht zu trauen ist ihr nicht immer – so manche Schublade und allerhand Vorurteile gehen auf ihr Konto. Nebenbei nimmt das Hirn gerne nur das wahr, was es eben wahrnehmen möchte. Wir sehen, was wir sehen wollen und hören, was wir hören wollen. Das nennt sich Bestätigungseffekt (oder -fehler). Dieser jene sorgt dafür, dass wir manchmal recht beratungsresistent durchs Leben gehen. Selbst, wenn man diesen Effekt kennt, muss man ganz schön auf der Hut sein, dass man eben nicht in diese Falle tappt.

Umgekehrt rennt man erstaunlich blind durchs Leben, selbst, wenn man sich für eine besonders aufmerksame Person hält und auch ein Auge für die kleinen Dinge und Details hat. Die täglichen Wege kennt man in- und auswendig? Dann reden wir jetzt mal über Briefkästen. Ich weiß noch, wie anders die Spaziergänge plötzlich verliefen, als wir selbst überlegt haben, wie und wo unserer aufgehängt werden sollte. Von einem Tag auf den anderen hingen überall unzählige Briefkästen – was jetzt nicht sonderlich überraschend ist. Ich würde sogar wetten, dass auch ihr einen habt. Sarkasmus Ende.

Was aber nicht jeder hat, ist eine Wildtierkamera. Dachte ich. Bis ein uns bis heute unbekannter Randalierer ein tiefes Loch in den Rasen (ok, es ist eher eine Wiese) gegraben hat. Was das werden sollte, war nicht so ganz ersichtlich. Statt auf Öl ist der Täter nämlich auf das Betonfundament einer Mauer gestoßen und hat dann wohl aufgegeben. Für Maulwurf oder Wühlmaus war die Grabung viel zu groß. Wir verdächtigen eher einen Dachs (oder sogar den Nachbarn?!). Aber Beweise hatten wir keine. Natürlich wird man dann neugierig, wer da nachts sein Unwesen treibt und so haben wir angefangen, uns mit Überwachungskameras zu beschäftigen. Und siehe da – in der Nachbarschaft sind eine ganze Menge installiert. Das habe ich vorher nie wahrgenommen, aber jetzt filtert mein Gehirn offensichtlich anders.

Dieses Phänomen hat sogar einen Namen, bzw. mehrere. Bekannt ist es als Frequenzillusion, Recency-Illusion oder Baader-Meinhof-Phänomen. Kaum hat man etwas Neues kennengelernt oder bewusst wahrgenommen, scheint es plötzlich überall aufzutauchen. Deswegen ist mir wohl nach meinem eigenen Beitrag über Mäuse auch gleich das rosarote Exemplar bei Nicole aufgefallen.

Natürlich haben hier nicht sämtliche Ortseinwohner ganz plötzlich Wildtierkameras installiert. Die waren schon die ganze Zeit da, doch nachdem wir darüber gesprochen hatten, achtet mein Gehirn natürlich verstärkt auf dieses Thema und filtert die Informationen aus der Umgebung ganz anders. Und jede neuentdeckte Kamera bestätigt mir „Die sind ja überall!“ Diese Häufung beruht lediglich auf einer veränderten subjektiven Wahrnehmung, quasi dem Zusammenspiel aus selektiver Aufmerksamkeit und Bestätigungsfehler. Auf für uns relevante Informationen achten wir bewusster und jedes erneute Auftauchen bestärkt den Effekt.

Und woher kommt nun der ungewöhnliche Name Baader-Meinhof-Phänomen? Der Begriff entstand 1994, als jemand den Namen der deutschen Terrorgruppe Baader-Meinhof erstmals hörte und ihn danach ständig bemerkte und dies in einem Online-Forum berichtete. Andere Forennutzer griffen das auf und nannten ähnliche Erlebnisse scherzhaft das „Baader-Meinhof-Phänomen“. Der Name blieb hängen, verbreitete sich weiter und hat sich als inoffizielle psychologische Bezeichnung im Sprachgebrauch etabliert.

Dem Dachs (oder was auch immer hier den Garten neu gestalten wollte) wird das wohl reichlich egal sein. Vielleicht haben die gemahlenen Chiliflocken tatsächlich ihre erhoffte Wirkung entfaltet und den Eindringling vertrieben. Mir zumindest haben sie beim Verstreuen ganz schön in der Nase gezwickt und ich bin ja längst nicht so empfindlich. Zwischenzeitlich sind dafür unzählige Aufnahmen von bekannten und unbekannten Nachbarskatzen zusammengekommen. Bei manchen könnte man fast meinen, sie seien lieber hier als zu Hause (und nein, sie dürfen nicht ins Haus und gefüttert werden sie auch nicht). Hin und wieder lässt sich ein Marder blicken und auch Igel und eine riesige Elster haben wir schon gefilmt.

Was seht, hört oder lest ihr gerade ständig? Kommt ihr euch auch manchmal vor, als würde man euch heimlich abhören? Gerade spricht man noch über etwas und schon taucht es überall auf. Ich glaube, ich brauche einen Aluhut!

44 thoughts on “Ah, sie sind überall

  1. Ich möchte ehrlich gesagt nicht wissen, auf wie vielen Kamerafallen in Wäldern ich ein Bild hinterlassen habe, weil beim Wandern die Not in Form der Kraft des Wassers und seines Lassens entstand.

    1. Das wäre mal eine interessante Studie – wie viele nackte Hintern den Kameras durchschnittlich in die Falle gehen 😄

  2. Bei den Löchern im Garten würde ich eher an Wiesel oder Ilties denken. Marder nutzen meist vorhandene Verstecke. (oder den Dachboden) Igel sind echt selten, sie gelten inzwischen sogar als bedrohte Art. Durch die häufige Versiegelung, Landwirtschaft und zunehmende Trockenheit, bzw. Klimawandel sind Igel weitgehend verschwunden. Ihr könntet dem Igel mit einem Igelhaus unterstützen, die sind im Gegensatz zu Marder, Iltis und Wiesel ziemlich nützlich. Meines Wissens fressen die sogar die fiesen Nacktschnecken, aber ansonsten auch Käfer, Larven und Insekten und helfen so beim natürlichen Gleichgewicht im Garten.

    1. Das Loch war ca. 30×50 cm breit und fast 20 cm tief – das muss was Großes gewesen sein. Der Igel steht definitiv nicht unter Verdacht. Obwohl der, als wir ihn zuletzt gesehen hatten, auch ganz schön groß war. Da hatten wir das Glück, in Nachts vom Balkon aus beobachten zu können und der hat sich im Garten einen richtigen Winterspeck angefressen 😊.

  3. So mache ich das, wenn ich mir ein bestimmtes Thema für ein Fotoprojekt ausdenke und euch die Stadt laufe. Da kann das Thema, beispielsweise ein Farbe, Form oder Gegenstand sein. Funktioniert nach kurzer Zeit hervorragend. Ist schon sehr faszinierend, wie sich unsere Wahrnehmung steuern lässt.

    1. Faszinierend und manchmal fast ein bisschen beängstigend. Die Werbeindustrie nutzt das ja auch für sich und wenn man sich dessen nicht bewusst ist, geht man solchen Steuerungen ganz leicht auf den Leim…

  4. Ich sag nur: „Google is watching you“. Dafür brauchst du nicht mal eine Kamera vor der Haustür. Die kann aber ganz hilfreich sein, um solche „Übeltäter“ zu erwischen.

    Liebe Grüße
    Sabine

    1. Google weiß – fast – alles. Auch wenn es manchmal dauert. Unser Haus war erst nach zwei Jahren auf Maps zu sehen. So ein großes Delay hat unsere Gartenüberwachung zum Glück nicht.
      Liebe Grüße
      Vanessa

  5. Ich glaube, ich würde es nicht wissen wollen, wer da so durch meinen Garten fleucht 🙈. Und danke herzlich für die Verlinkung zu meiner rosa Maus, die ich (nach dezenten Eingewöhnungsproblemen) sehr liebe.

    Aber ist natürlich auch faszinierend. Und ich hoffe, das Loch war einmaliger Natur.

    Mir geht es mit verschiedenen Dingen so, dass sie einem plötzlich überall begegnen.

    Liebe Grüße und eine schöne Woche für dich
    Nicole

    1. Ich weiß nicht, ob es an den gemahlenen Chilis lag aber auf jeden Fall war das bisher das einzige Loch. Die müssen mir nun wirklich nicht überall begegnen 😬.
      Liebe Grüße
      Vanessa

  6. Liebe Queen All! Ich weiß, dass das jetzt total Off-Topic ist, aber wenn ich (wir) jemals Hausbesitzer werden sollten, dann brauche ich auch eine Wildtierkamera. Unbedingt – und wahrscheinlich sitze ich dann die ganze Nacht davor um die Tierchen zu beobachten 😂. GLG Miriam

    1. Na eigentlich hat man die ja, damit man nicht die ganze Nacht davor sitzen muss 😄 – aber ich finde es auch extrem spannend und der Igel (den wir tatsächlich auch mehrmals live gesehen haben) ist schon echt putzig!
      LG
      Queen All

  7. Ich hatte gelesen, dass die Stadt in einer Aktion viele neue Bäume gepflanzt hat. Aufgefallen war mir das allerdings nicht. Als ich dann aber Ausschau gehalten habe, konnte ich tatsächlich einige neue Bäume entdecken. Und da kommen bestimmt noch einige dazu.
    Liebe Grüße
    Heike

    1. An solche unauffälligen Sachen gewöhnt sich das Auge auch echt schnell – wenn die Bäume mal grün sind, fallen sie auch mehr auf und dann entdeckst du womöglich noch richtig viele.
      Liebe Grüße
      Vanessa

  8. Dass die Kameras zunehmen, ist mir auch kürzlich aufgefallen, auch wenn wir keine haben – aber ich sehe sie nicht gefühlt überall. Das Phänomen kenne ich grundsätzlich, auch wenn ich gerade kein aktuelles Beispiel habe.

    Ein paar Häuser weiter versuchen ein Marder und ein Fuchs durch die Katzenklappe ins Haus zu kommen. Das will man auch nicht …

    Einen schönen Tag wünscht dir
    Ines

    1. Oje, vierbeiniger ungebetener Besuch 😬. So eine Katzenklappe hat genau die richtige Größe. Da wundert es mich nicht, dass Marder und Fuchs mal zur Besichtigung kommen. Man weiß ja nie, was man so abgreifen kann, wenn man nicht nachgesehen hat…
      Liebe Grüße
      Vanessa

  9. Unser Gehirn ist wirklich ein kleiner Trickser. Schon verrückt, wie selektiv wir unterwegs sind. Eure Wildtierkamera-Story liebe ich übrigens sehr. Aus einem Loch im Rasen wird direkt eine kleine Garten-Krimifolge. Dachs, Nachbar oder geheimer Landschaftsarchitekt auf vier Pfoten? 😄 Und zack – auf einmal hängen überall Kameras.
    Ich gestehe: Ich habe ja auch mehrere Kameras rund ums Haus verteilt – und ehrlich, es hat mir gar nicht gefallen, plötzlich kleine Mäuse über meine Terrasse flitzen zu sehen. 🙈 Abgesehen von der Nachbarskatze natürlich, die erstaunlich schnell verschwindet, sobald sie meinen Mann hört.😄
    Liebe Grüße,
    Claudia

    1. Was die kleinen Mäuse angeht, kann man ja durchaus dankbar sein, wenn die Nachbarskatzen gerne zu Besuch kommen. Wir haben hier angesichts der vielen verschiedenen Katzen wahrscheinlich eine regelrechte Todeszone für die Nager. Auf die abgenagten Innereien 🤢 hingegen könnte ich gerne verzichten aber man kann nun mal nicht alles haben.
      Liebe Grüße
      Vanessa

  10. Wir hatten neulich im Schnee richtig große Pfotenabdrücke, da hätten wir auch gerne gewusst, was das war…..
    Wir leben ja relativ Feld- und Waldnah, da kommt schon so einiges in Betracht. Bin gespannt, was Eure Beobachtungen noch so ergeben.
    Ein aktuelles Beispiel habe ich gerade auch nicht, ich weiß aber, was Du meinst. Besonders ist mir in Erinnerung, wie ich auf einmal überall Kinderwagen gesehen habe, als ich schwanger wurde….
    Beobachtende Grüße
    Britta

    1. Nachdem ich gerade beim Frühjahrsrückschnitt Haselnüsse im Oregano gefunden habe, muss ich die Kamera wohl mal umplatzieren. Ich habe hier auf dem Grundstück noch nie ein Eichhörnchen gesehen und eher einen Eichelhäher unter Verdacht. Aber ein echter Nachweis wäre schon spannend.
      Überall Kinderwägen – das glaube ich sofort. Und die Kinderwägen waren wahrscheinlich nur der Anfang 😉
      Liebe Grüße
      Vanessa

  11. Liebe Vanessa,

    das Baader-Meinhof-Phänomen! Endlich hat dieses merkwürdige Ding einen Namen, das mich ständig beschleicht. Da denkst du irgendwann über etwas nach – und plötzlich ist es überall. Überall! Kurz bevor ich deinen Text las, hatte ich gerade wieder so einen Moment: Briefkästen. Vorher hätte ich nicht sagen können, dass es so viele verschiedene Typen und Designs gibt. Jetzt sehe ich sie überall, in jeder Straße.

    Das Irre ist: Sie waren die ganze Zeit da. Alle Wildtierkameras in deiner Nachbarschaft, alle Briefkästen in meiner. Wir waren bloß blind dafür. Und jetzt nicht mehr. Das ist gleichzeitig beruhigend und ein bisschen beängstigend. Unser Gehirn, diese clevere Kontrollfreundin, zeigt uns nur, was sie für relevant hält. Und sobald wir etwas Neues bemerkt haben – zack – filtert sie plötzlich völlig anders.

    Was mich wirklich fasziniert an deinem Text ist, dass du nicht einfach eine nette Anekdote über Kameras und Dachs-Verdacht erzählst. Du zeigst uns, wie fundamental suggestiv unsere Wahrnehmung ist. Und ja, die Werbeindustrie nutzt das gnadenlos aus. Man spricht über ein Produkt, und zwei Tage später poppt die Anzeige dafür auf. Zufall? Kaum. Wir sind alle längst durchschaut.

    Ich glaube, ich brauche auch einen Aluhut. 😉

    Herzlich,
    Ron

    Über ähnliche Phänomene im Alltag habe ich auch schon geschrieben (siehe Link)

    1. Lieber Ron,
      danke für den Link – deine Texte sind immer wieder ein Vergnügen! Und nach der Lektüre kann ich nie wieder ganz unvorbelastet im Wartezimmer sitzen. Da ist jetzt ein neuer Filter im Oberstübchen installiert. Hätte ich doch nur vorm Lesen meinen Aluhut aufgesetzt. 😄
      Liebe Grüße
      Vanessa

  12. Naja, um ganz ehrlich zu sein: Soooo sicher bin ich mir nicht, dass wir heutzutage nicht z.B. über unsere Smartphones „abgehört“ werden….. Wer weiss schon so genau, was da im Hintergrund abläuft. Ich hab diesbezüglich schon merkwürdigste Geschichten zu Ohren bekommen. Aber lassen wir das, sonst werd ich noch als Schwurbler verunglimpft.
    Eine Wildtierkamera hätt ich schon gerne; mich würde brennend interessieren, was meine Jungs so treiben, wenn ich nicht im Stall bin. Aber ich würde mir jetzt nicht gleich eine kaufen wollen- und ich glaube nicht, dass hier welche in der Nachbarschaft hängen.
    Ich hab auch nicht den Eindruck, dass mir plötzlich überall dieselben Dinge auffallen würden. Aber das hängt wahrscheinlich mit der Tatsache zusammen, dass ich sowieso alles sehe, höre und mitbekomme. Was manchmal ganz schön anstrengend sein kann.
    Herzliche Grüsse!

    1. Es kommt einem schon manchmal so vor, als würde da jemand mithören. Kaum spricht man über einen Urlaub in Ägypten, werden einem entsprechende Anzeigen eingespielt. Schon dubios aber vielleicht auch nur so ein Wahrnehmungsthema. Hätte man nicht gerade darüber gesprochen, wäre einem die Werbung vielleicht gar nicht aufgefallen und vielleicht ist sie längst nicht so personalisiert, wie man annimmt. Sonst wüste Big Brother ja, dass man gerade eine Klobürste gekauft hat und würde einem nicht weitere tausend anbieten 😬
      Ein guter Filter ist schon ziemlich hilfreich. Alles will ich definitiv gar nicht hören, sehen und mitbekommen. Laut meinem Mann habe ich ja Fledermausohren (also nicht optisch 😄) aber dafür schlafe ich verdammt gut. Vom nächtlichen Treiben im Garten bekomme ich ohne Kamera nichts mit – das ist schon echt interessant. Vielleicht kannst du dir für den Stall ja mal eine ausleihen.
      Liebe Grüße!

  13. Hallo Vanessa,
    den Effekt kenne ich gut und erinnere mich noch an unsere Bauzeit, in der wir in einem gewissen Zeitraum überall aufmerksam die Pflasterung vor anderen Häusern betrachtet haben. Und wir waren offensichtlich nicht die Einzigen: Als wir unser Traumpflaster vor einem Haus entdeckten und klingelten, um nach dem Hersteller zu fragen, wurden wir nicht etwa mit „Guten Tag“ begrüßt, sondern mit „Linteler Brocken!“. Die Linteler Brocken vor unserem Haus gefallen uns bis heute gut.
    Liebe Grüße
    Susanna

    1. Was für eine lustige Geschichte! Die Bewohner mit dem Traumpflaster haben auch vielleicht schon von drinnen gesehen, wie ihr ihren Weg bewundert. Trotzdem hätte ich unseren Pflaster-Typ jetzt nicht so im Kopf parat. Klingt wirklich, als würde ihnen das öfters passieren. Wie viele Häuser nun wohl den Linteler Brocken vor der Türe haben?
      Liebe Grüße
      Vanessa

  14. ist das marderchen niedlich und der igel knuffig!!
    ich würde gern mal eine kamera in unserem dachboden installieren um die zu beobachten, die uns freundlicherweise hier wohnen lassen 😀
    xxx

    1. Den Igel haben wir sogar mal beobachten können, als wir sehr spät heim gekommen sind. Da ist er ganz gemütlich durch den Garten gewatschelt und hat dabei mit seinem runden Hintern gewackelt 😄, völlig unbeeindruckt von uns zwei Schaulustigen.
      Die Kamera auf dem Dachboden wäre sicher auch spannend!
      Liebe Grüße!

  15. Tja, was soll ich sagen es funktioniert auch im Webspace. Kaum hab ich den Bericht gelesen, hatten wir auch so ein mysteriöses Gebuddel im Garten. Direkt in der weichen Spezialerde für Heidelbeeren. Zu viel für eine Katze und eine Amsel. Letztere konnte auch viel Unsinn machen. Ich würde auch gerne wissen, wer das war.
    mal schauen ob morgen früh auch wieder gebuddelt würde. Aktuell habe ich so eine vorhandene Plastikkante drumherum aufgestellt.
    Viele Grüße aus Bayern, Kerstin

    1. Die Amseln sind hier auch frech und toben sich schon mal aus. Hinterlassen gerne mal Chaos aber so richtige Löcher habe ich noch keine buddeln sehen. Ob die Plastikkante hilft? Da wäre so eine Kameraüberwachung auch aufschlussreich. Detektivarbeit im Garten 🤔
      Liebe Grüße
      Vanessa

      1. Die „Absperrung“ hat die Nacht gehalten, aber vielleicht kehrt der Übeltäter nicht zum gleichen Loch zurück? Unsere Katze hat sich null dafür interessiert. Zeitlich kann ich leider nicht genau eingrenzen, heißt ich weiß nicht ob es nachts oder Tags passiert ist.
        Eine Kamera wäre interessant. Manchmal sitzt unsere Katze auf der Außenseite des Fensters auf der Fensterbank und schaut, abends, interessiert in den Garten. Wir sehen natürlich nichts.
        Liebe Grüße aus Bayern, Kerstin

        1. Das klingt wirklich nach einem Fall für eine Wildtierkamera – scheinbar ist in eurem Garten viel mehr los, als man denkt. Wäre ich so ein „Gartenumgestalter“, würde ich mir auch ein neues Loch buddeln. Schließlich hat man an der ersten Stelle schon nach Nahrung gesucht oder sie für wohnuntauglich befunden. Ich drücke dir die Daumen, dass es bei dem einmaligen Attentat bleibt 😉.
          Liebe Grüße
          Vanessa

    1. Jetzt im Frühling haben wir den Igel auch noch nicht gesehen. Der war am Ende so rund, der kann sicher lange ausschlafen 😉.
      Liebe Grüße 👽️

  16. Ich habe auch sehr schnell eine Wildtierkamera in der Nähe unseres Vogelfutterhauses installieren lassen. Da gehen nämlich auch Eichhörnchen dran und die zu beobachten ist einfach zu niedlich. Dadurch haben wir dann auch mal eine ganze Maderfamilie gesehen, wir können beobachten, was unsere Katzen so treiben und ja, falls sich ein Tier auf zwei Beinen in unseren Garten verirrt, bekommen wir das natürlich auch mit.
    LG, Rahel

    1. Eichhörnchen haben sich hier leider noch nie blicken lassen. Und die Überwachung ist leider lückenhaft, so dass ich nicht weiß, woher die Haselnüsse im Oregano kommen. Zumindest kann ich jetzt aber ausschließen, dass mich einer der Nachbarn damit auf den Arm nimmt.
      Liebe Grüße
      Vanessa

  17. Hey,
    erst einmal danke für die tollen Aufnahmen.
    Es ist schon fast witzig. Ich erkläre gerade das Thema Wahrnehmung… hier passt das Selektive hervorragend. Hat man sich mal auf etwas „eingeschossen“ hört oder sieht man es des Öfteren als sonst :).
    Liebe Grüße!

    1. Ja, dass ist wirklich auffällig. Gut wenn man weiß, welche Tricks die eigene Wahrnehmung so auf Lager hat – und wie andere (z.B. Werbung) das für sich nutzen.
      Liebe Grüße!

  18. Liebe Vanessa,
    da muss ich auch mal schauen … bisher habe ich noch keine Wildtierkameras gesehen.
    Habe aber auch nie danach Ausschau gehalten.
    Aber das Phänomen kenne ich zu gut …
    Wenn ich etwas suche, finde ich erst nicht.
    Wenn ich es dann endlich habe – sehe ich es unter Garantie überall …

    Herzliche Grüße
    Jutta

    1. Stimmt – wer suchet, der findet 😉 Meist mehr, als ihm lieb ist. Manches (runtergefallene Schraube) taucht auch immer dann auf, wenn man gerade Ersatz (neue Schraube aus dem Keller) organisiert hat.
      Liebe Grüße!

  19. Chili hilft gegen Säugetiere wirklich ganz hervorragend! Habe ich schon an großen Schadnagern erfolgreich eingesetzt. Und das Phänomen kenne ich auch – wenn man sich gerade für etwas interessiert, sieht man es überall.
    VG
    Elke

    1. Das mit dem Chili finde ich klasse. Wir haben eh mehr geerntet, als wir verbrauchen können und es ist so schön einfach in der Anwendung. Hoffe nur, es brennt bei den Vierbeinern in der Nase nicht so, wie bei mir. Aber die sollen ja auch einen Bogen drum machen.
      LG
      Vanessa

  20. Das mit dem Chili habe ich auch kürzlich für mich entdeckt, nachdem eine fette Ratte mich morgens von der anderen Seite der Scheibe aus dem Vogelfutterspender heraus angeschaut hat. Die Knopfauge sind zwar niedlich – aber das war’s auch schon. Seitdem mische ich Chili unter das Vogelfutter. Die Vögel merken es nicht, die Ratte aber um so heftiger. Ich bin gespannt, ob du noch dahinter kommst, wer bei dir so schamlos buddelt.
    Viele Grüße
    Claudia

    1. Dass die Vögel sich nicht am Chili stören, hätte ich nicht gedacht. Das ist ja praktisch! Wer hier sein Unwesen getrieben hat, bekomme ich wahrscheinlich nicht mehr raus. Jetzt wird ja streng überwacht und gewürzt – da traut sich hoffentlich keiner mehr, nach Öl zu graben!
      Liebe Grüße
      Vanessa

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