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Tsundoku – die hohe Kunst des Stapelns

Gerade erst hatten wir es von Impulskontrolle und schon versagt die meinige kläglich. Ich war mit dem Auto auf einer kleinen Erledigungstour – ohne Zeitdruck und bei allerschönstem Frühlingswetter. Da ich immer einige Bücher auf meiner Wunschliste habe, dachte ich, es wäre eine gute Idee, mal einige Büchertauschschränke abzuklappern. Blöde Idee. Bei den ersten beiden war ich noch tapfer, aber beim dritten bin ich völlig eskaliert.

Kein einziges Buch habe ich weggebracht, dafür fünf neue nach Hause getragen (bzw. gefahren). Mit dem Auto unterwegs zu sein, ist da eher ein Argument, noch mehr einzusammeln. Ist ja nicht so, dass ich nichts mehr zu lesen hätte. Die kleine Ortsbücherei ist nur fünf Gehminuten entfernt und hier komplett kostenlos. Es gibt auch eine Onleihe, aber ich genieße auch mal die Bildschirmauszeit und bevorzuge daher Papier.

Für die nächsten Wochen muss ich definitiv eine Leihpause einlegen. Papier habe ich nun genug zu lesen. Die gewünschte Lektüre war natürlich nicht unter der Tauschware und auch die Bücherei hat sie nicht im Sortiment. Konnte ich aber gebraucht bestellen, ich Glückspilz. Also kommen nun noch zwei Bücher zusätzlich auf den schon gefährlich schwankenden Stapel ungelesener Bücher – SuB. Und gleich noch ein Exemplar von der Schwiegermama oben drauf. Da geht noch was!

Passenderweise findet man unter der Abkürzung SUB auch die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen. Wenn das mal kein Stapel ungelesener Bücher ist, weiß ich auch nicht.

In Japan gibt es für den literarischen Hochstapler das schöne Wort Tsundoku. Der Begriff ist alles andere als neumodisch, er entstand laut Wikipedia in der Meiji-Ära (1868–1912) als Slang und kombiniert „Tsunde-Oku“ (Dinge aufstapeln) mit „Dokusho“ (Bücher lesen). Offensichtlich hat der Mensch schon ziemlich lange das Bedürfnis, Bücher anzuhäufen. In diesem Fall sogar oft wortwörtlich. In diesem Zusammenhang spricht man von Büchern auch als ‚Identitätsmarkern‘. Das sind Dinge, „mit denen Menschen nach außen zeigen, wer sie sind oder sein möchten.“ (Quelle)

Ich bin wohl kein Tsundoku-Experte, denn ich lese all diese Bücher tatsächlich. Anfang des Jahres war mein SuB sogar auf ein bedenklich niedriges Niveau angeschmolzen. Für eine Leseratte wie mich ein untragbarer Zustand. Ich habe gerne eine kleine Auswahl, wenn ich ein neues Buch anfange. Man hat ja nicht nur beim Essen mal Appetit auf das eine und dann wieder auf etwas anderes.

Während manch einem angesichts eines fröhlich wachsenden SuB womöglich der Angstschweiß ausbricht – und sei es nur wegen der bedenklichen Statik – hege und pflege ich meinen Lesevorrat beinahe liebevoll. Doch die wenigsten Bücher bekommen einen langfristigen Platz im Regal. Was ich nicht nochmal lesen möchte, gebe ich weiter. Mit der Bücherwand als identitätsstiftendes Statussymbol wird das so natürlich nichts. Und mit dem Shelfie vom literarisch wertvollen Bücherregal erst recht nicht (bei mir hapert es ja schon bei Selfies).

Dass viele Tsundoku-Bücher ungelesen bleiben, hat sicher vielerlei Gründe. Oft sind die Augen größer als der Magen, wobei wir wieder eine Parallele zum Essen haben (anscheinend will mir mein Unterbewusstsein beim Schreiben etwas sagen…). Gleichzeitig mangelt es uns an Zeit, der Alltag zwängt sich immer wieder dazwischen. Auch die aktuellen Interessen ändern sich oder das Buch war ein Geschenk, bei dem der Schenkende wohl eher den eigenen Geschmack im Fokus hatte.

Sozialpsychologe Jens Förster plädiert für Gelassenheit im Umgang mit ungelesenen Büchern. Nicht alles, was man sich einmal vorgenommen habe, müsse auch umgesetzt werden. Der Bücherstapel verliere seinen Druck, wenn man ihn nicht als Vorwurf begreife, sondern als Momentaufnahme von Interessen und Möglichkeiten.

Tagesschau: Warum der Stapel ungelesener Bücher wächst

Eines weiß ich für mich zumindest ganz sicher. Es gibt für mich noch viele Bücher, die gelesen werden wollen – und das auch wert sind.

30 thoughts on “Tsundoku – die hohe Kunst des Stapelns

  1. Tsundoku kannte ich nicht. Shelfies auch nicht. Dafür ist hier der SuB seid heute leer. Ein Buch im Anbruch, keins auf Halde. Wird nicht lange so bleiben. Mehr als drei bis vier habe ich dennoch ungern liegen.

    Morgen geht es bei mir im Blog auch ums Lesen.

    Viel Spaß beim Abtragen des Stapels!

    1. 3-4 ist für mich auch eine ideale Menge. Dann hat man immer ein bisschen was zur Auswahl aber keinen Mount Everest. Hier bildet sich langsam einer aber der schmilzt auch schnell wieder ab. Ein ständiges Kommen und Gehen 😄

  2. Hallo Zusammen,
    ich kenne das mit den Stapeln. Wobei so Bücherstadt schön anzusehen sind. Leider hab ich auch diese Stapel mit Büchern und lese die dann noch nicht alle, weil ich lieber unterwegs am Handy schnell weiterschmöker, was mir die Onleihe beschert.
    Von daher wünsche ich mir einen Stapel weniger, auch einen mit Zeitschriften, die sich auch ohne Kauf und Abo ein wenig stapeln.
    daher bewundere ich deinen Minimalismus, aber ich arbeite daran, die Stapel zu reduzieren.
    viele Grüße aus Bayern,
    Kerstin

    1. E-Reader und Leseapps sind für unterwegs schon ein Segen. Ich lese meist 2-3 Bücher parallel und bin dadurch flexibler. Dafür gibt es keine Zeitschriften – da steht entweder immer dasselbe drin oder die Themen sind mir viel zu oberflächlich angeschnitten. Das muss ich mir aber manchmal sehr bewusst ins Gedächtnis rufen, wenn ich vor dem Zeitschriftenregal stehe 😉.
      Viele Grüße
      Vanessa

  3. Ich habe auch gerne etwas Lesefutter auf Vorrat da. Und oft nehme ich auch was aus dem Büchertauschschrank mit. Es liegt auf dem Weg. Ich sortiere dann aber auch mal durch und bringe einige dieser Bücher tatsächlich ungelesen wieder zurück. Scheinbar habe ich genug „Gelassenheit im Umgang mit ungelesenen Büchern“.
    Liebe Grüße
    Heike

    1. Ich bin ganz froh, dass kein Bücherschrank auf dem direkten Weg liegt. Das verbinde ich nur, wenn ich eh in der Gegend unterwegs bin. Wenn ich ein Buch nicht mag, bringe ich es natürlich auch zurück aber ich lese sie dann zumindest an. Und ich nehme nie mehr mit, als ich tragen kann 😉.
      Liebe Grüße
      Vanessa

  4. Ich finde so einen Stapel mit Kurzweil wunderbar. Früher, vor online, bekam ich leichte Panik, wenn ich kein ungelesenes Buch mehr im Haus hatte. 😅
    Ich wünsche Dir einen schönen Tag, liebe Grüße Tina

    1. Das geht mir heute noch so. Ich brauche einfach hin und wieder Papier. Sitze eh schon den ganzen Tag am Bildschirm. Habe aber genug Quellen, dass bisher nie der Notstand ausgerufen werden musste 😊.
      Liebe Grüße
      Vanessa

  5. Meine liebe Queen All,
    ich habe auch noch ganz viele Bücher auf dem Tsundoku liegen und ich finde es ja so großartig, dass du auch lieber Bücher aus Papier liest. Und ja, Bücherschränke sind auch mein Kryptonit. 🥲
    GLG
    Miriam

    1. Solange es kein 1000-Seiten-Hardcover-Schinken ist, mag ich Papier als Abwechslung zur Bildschirmarbeit sehr. Krafttraining mache ich aber lieber mit richtigen Hanteln.
      LG
      Queen All

  6. Oh, ich fühle deinen Struggle. FRÜHER (😂) gab es zwei Buchmessen und zwischen diesen eben keine neuen Bücher, da war das Lesen und der SuB-Tsundoku überschaubar.
    Meiner ist es auch, aber ich habe gefühlt hunderte im Kopf oder auf einer Liste, die ich gerne lesen möchte. Also eine Art Headtsundoku oder so.
    Aber es gibt schlimmer Laster als Bücher und eben somit auch hässlichere Stapel.
    Und das Wissen, dass da noch etwas liegt, erfüllt mich mit Ruhe.

    Ich weiß über drei Ecken übrigens von jemandem, der sich tatsächlich Buchattrappen auf den Coffeetable und ins Regal gelegt hat aus dem von dir geschilderten Grund.

    Liebe Grüße und eine schöne Stapelei
    Nicole

    1. Ich stelle mir gerade vor, als Besuch so eine Buchattrappe aufzuschlagen und dann die peinliche Stille im Raum 😂. Dann lieber als unbelesen gelten – ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich gänzlich ungeniert. Gestern erst habe ich mit einer Freundin überlegt, wie dieser Spruch geht 😂.
      Meine Buchliste liegt beim großen A*** – kaufen tue ich in der Regel anderswo gebraucht oder habe Glück in Bücherei und Tauschschrank. Ich warte eigentlich nur darauf, dass die mich als Kundin irgendwann nicht mehr haben wollen…
      Hochgestapelte Grüße
      Vanessa

  7. Hier sind fünf Regalbretter Bücher, drei eReader, ein Bibliotheksausweis und ein öffentliches Bücherregal in Laufweite – Lesefutter genug. Im Keller steht noch das Regal mit den Tauschbüchern. Einen der eReader nutzt meine Mutter, die seit einem Sturz keine Bücher mehr halten kann. Da ist das Gerät ein Segen.
    Im (sehr ordentlichen) Fach mit den ungelesenen Büchern sind grade nur sechs Bücher (im normalen Bücherregal verstecken sich aber noch einige, die nicht gelesen sind). Momentan lese ich ein eBook und ein Bibliotheksbuch – das muß ja wieder zurück.
    Ich behalte auch nicht alle – die Statik hätte was dagegen. Bücher landen bei Freunden, im öffentlichen Bücherregal, bei Tauschticket und manche werden auch verkauft. Manche landen auch bei Bookcrossing, da habe ich auch schon selbst welche entdeckt.
    Ich hab mal – im strömenden Regen – mehrere auf einem Altglas-Container gefunden und darunter war eine Erstauflage von „Die Farm in den grünen Bergen“ von Alice Herdan-Zuckmayer, noch halbwegs trocken. Heute steht es in meinem Regal. Und ich habs gelesen.
    Stichwort Bücherattrappen – ich fand es immer ganz schrecklich, früher in Möbelhäusern die Bücher zu sehen. In der Regel waren es echte Bücher, die fest verleimt waren, man konnte sie also nicht mal mehr aufklappen. FURCHTBAR! Einmal hatte ich allerdings Glück und fand eine Readers-Digest-Ausgabe (Vierer-Band), die ich ewig gesucht hatte – und sie war nicht verklebt! Ich durfte es mitnehmen. Steht heute auch im Regal.
    Ohne Bücher geht nicht.

    1. In Möbelhäusern wären mir Attrappen lieber – sonst komme ich noch in den inneren Konflikt, dass ich doch wegen was anderem da wäre… In einem Hotel hatten sie mal ganze Regalkilometer voll mit Büchern und ich nur 2 Tage Zeit – da wäre ich am liebsten eingezogen. Einen eReader habe ich auch aber den nutzt hauptsächlich mein Mann. Für ihn ist die Anpassung der Schriftgröße ein Segen. Davor waren kleine Buchstaben so anstrengend, das er nach einer Seite eingeschlafen ist. Ich würde ja behaupten, dass das eher am langweiligen Inhalt gelegen hat 🤔. Nein, ohne Bücher geht es nicht!

  8. Mein „Bücherkonsum“ hat sich in den letzten Jahren extrem reduziert. Früher las ich ohne Ende, ein Buch nach dem andern. Hab auch meine Ferien, wenn nicht auf einem Pferderücken, dann mit einem Buch vor der Nase verbracht. Warum das so anders geworden ist, weiss ich nicht, aber wie sagte Oma immer: „Alles hat seine Zeit!“.
    Ich besitze nur noch ein paar wenige Bücher, hab auch nur die ganz speziellen und schönen behalten. Das sind solche relativ grossformatigen sog. „Coffeetablebooks“, über Pferde, Katzen oder Inneneinrichtung. Und die wiederum stehen hübsch ordentlich in einem Sideboard. Die Gefahr, wild zu stapeln, besteht also bei mir nicht (mehr 😉).
    Allerdings: ich finde Bücherstapel per se eigentlich sehr dekorativ. Und wenn du die ganzen Teile dann ausgelesen hast, kannst du sie ja wieder in einen öffentlichen Bücherschrank stellen oder in den Brocki bringen. Win-win: du hast Ordnung in der Hütte, und jemand anderes freut sich!
    Herzliche Grüsse!

    1. Ich finde, gute Bücher sind zu schade, um im Regal zu liegen. Die sollen ja gelesen werden. Daher gebe ich sie gerne weiter – wie du sagst, hat man dann auch wieder Platz (für neue Bücher 😊). Habe schon interessante Konstruktionen aus Bücherstapeln gesehen – als Tischfuß oder sogar als Säule im Raum. Das finde ich dann immer kurz ganz toll aber langfristig wöllte ich das nicht in der Wohnung haben. Und was, wenn man eines aus dem Stapel lesen will…?
      Liebe Grüße!

  9. …ach so, und: wenn lesen, dann nur „echtes Papier“. Ich mag die Haptik, das Geräusch und den Geruch sehr. Und ausserdem mag ich nicht noch so ein elektronisches Teil haben. Bin halt ein kleiner Neandertaler….

    1. Die elektronischen Teile sind praktisch aber irgendwie mag ich es auch lieber klassisch auf Papier. Nur nicht Hardcover, die finde ich anstrengend zum langen Lesen.

  10. Liebe Vanessa,

    fünf Bücher mitgenommen, keines zurückgebracht – das ist kein Kontrollverlust, das ist Klassik. Der Büchertauschrank als stille Versuchsanordnung für Menschen mit theoretisch guten Vorsätzen. Ich kenne dieses Gefühl aus anderen Zusammenhängen sehr gut.

    Tsundoku als Meiji-Ära-Slang – das gefällt mir ungemein. Schon 1868 hat der Mensch also Bücher gestapelt und dafür einen eigenen Begriff gebraucht. Das sagt mehr über unsere Gattung aus als manches Psychologiebuch, das vermutlich auch irgendwo ungelesen herumliegt.

    Der Gedanke des Sozialpsychologen am Ende – den SuB nicht als Vorwurf zu begreifen, sondern als Momentaufnahme von Interessen – ist eigentlich auf viel mehr im Leben anwendbar als auf Bücherstapel. Das klingt nach einem ganzen Beitrag, der da wartet.

    Bücher als Identitätsmarker, sagst du. Das Shelfie als Selbstinszenierung. Ich habe über das Thema, wie wir uns durch unsere Gegenstände nach außen definieren – und was das über uns sagt – selbst schon etwas geschrieben. Wer neugierig ist, findet es, wenn er auf meinen Namen klickt.

    Herzliche Grüße und weiter frohes Stapeln!
    Ron

    1. Lieber Ron,
      dieser Hang zur dauernden Selbstinszenierung steckt wohl ganz tief in uns drin. Das merkt man ja auch in vielen anderen Bereichen. Allerdings kann man sich dann auf der anderen Seite wundern, warum wir alle so ähnlichen Trends nachjagen und dieselbe Mode tragen (ein Lehrer hatte uns das mal mit Jeans eindrücklich vor Augen geführt…). Wir wollen anders sein aber nicht zu sehr – der Mensch ist und bleibt ein Herdentier.
      Liebe Grüße
      Vanessa

  11. wenn auf dem bücherstapel eine kleine statue oder ein blumentopf thront, dann ist es wirklich nurnoch besitzen – lesen tut man diese bücher dann wohl nichtmehr…. 😀
    insofern bin ich bei dir zuversichtlich, dass du die gehamsterte literatur auch wegliest – früher oder später. bald ist ja wieder hängemattenwetter 😀
    ich lese seit jahren keine bücher mehr! sie langweilen mich! habe das gefühl, dass ich schon alle sorten von geschichten gelesen habe, alle literatur-finten kenne, nach den ersten 10 seiten weis wie´s weiter-&ausgeht….. mich nix mehr überaschen kann… 🙁 dabei – und vielleicht deswegen – war ich bis vor 10 jahren eine richtige leseratte, keine bibo, kein büchertauschschrank, kein antiquariat war vor mir sicher. nächte durchgelesen, immer ein buch in der tasche. und dann ganz plötzlich – hatte grad ein neues buch angefangen – ödnis.
    xxx

    1. Die Hängemattensaison habe ich schon eröffnet – mit Decke ist das gar kein Problem. Das ich irgendwann keinen Spaß mehr am Lesen habe, kann ich mir heute noch nicht vorstellen. Aber man weiß ja nie, was das Leben noch so bringt. Noch stört es mich auch nicht, wenn ein Krimi nach Schema F geschrieben ist. Und dann gibt es noch so viele Fachbücher zu Themen, von denen ich – noch – keine Ahnung habe.
      Liebe Grüße!

  12. Oh, Bücher stapeln ist bestimmt nicht mein Laster. 😅
    In unserem Bücherregal stehen ausschließlich Sach- und Fachbücher. Alles andere kommt von der Bibliothek, die bei uns auch kostenlos ist. Onleihe finde ich genial. aber eben auch eher für Sachbücher, denn ein echtes Buch aus Papier ist doch das was das Lesen zur Freizeitbeschäftigung macht. Elektronische Bücher sind für mich immer noch eher Nachschlagewerke.
    Liebe Grüße, Sibylle

    1. Eine Bibliothek ist wirklich ein Segen. Unsere hat allerdings (fast) keine Sach- und Fachbücher und die Onleihe ist da auch eher dünn. Ich lese beides lieber auf Papier aber manchmal nimmt man halt, was man kriegen kann. Bei elektronischen Fachbüchern schaue ich aber hinterher viel seltener rein, als bei papiernen.
      Liebe Grüße
      Vanessa

  13. Ich bin ohne einen Stapel ungelesener Bücher gar nicht glücklich. Sowohl digital als auch in Holzform gestapelt. Auch wenn ich sonst nicht zum Horten neige und super ausmisten kann – bei Büchern ist es anders. Der Stapel setzt mich auch nicht unter Druck, ganz im Gegenteil. ich muss immer mindestens 10 ungelesene Bücher im Vorrat haben, sonst fühle ich mich nicht gut. Bekloppt ich weiß. Aber ich lese sie dann auch alle.
    Liebe Grüße
    Britta

    1. Mit der Bücherei ums Eck (es sind wirklich nur ein paar hundert Meter zu Fuß) bin ich was die Menge angeht etwas entspannter. Aber so eine kleine Dorfbücherei hat halt auch nur ein zwei Abenden pro Woche offen. Da braucht es schon ein kleines Backup 😊. Im Moment dürften es sogar mehr als 10 Bücher sein – schau, ich hab schon den Überblick verloren 😂.
      Liebe Grüße
      Vanessa

  14. Gefühlt ist es noch nicht lange her, dass wir zwei Körbe voll Bücher in ein öffentliches Regal in der Stadt gebracht haben und alles so schön ordentlich aussah. Nun liegen wieder einige Stapel vor den Reihen – ich mag das gar nicht – mich beschleicht das Gefühl, dass sich Bücher von selbst vermehren …
    Liebe Grüße
    Susanna

    1. Das könnte man manchmal wirklich meinen 😄. Oder sie ziehen sich gegenseitig an. Für meinen Stapel hatte ich immer einen extra Platz. Ich mag es nämlich auch nicht, wenn sich vor den Reihen noch weitere Bücher oder andere Dinge einfinden. Allerdings ist der extra Platz nach oben begrenzt – so kann ich schon den schiefen Turm von Pisa nicht nachbauen.
      Liebe Grüße
      Vanessa

  15. Hey,
    jetzt habe ich viel gelernt. Die Abkürzung/ Begriffe habe ich tatsächlich noch nicht gehört. Vielleicht auch deswegen, weil ich zu meiner Schande wenig lese.
    Liebe Grüße!

  16. Manchmal frage ich mich, warum man sich überhaupt gelesene Bücher ins Regal stellt, bin da ja keine Ausnahme. Die meisten liest man ja nicht nochmal. Was große Bildbände oder spannende Sachbücher angeht, versteh ich es ja, dass man sie aufhebt, aber alles andere? War mehrmals versucht, alle Bücher wegzugeben und nur noch kleine Bücherstapel zu behalten, die ich noch nicht gelesen habe. Vielleicht mache ich das auch mal. Danke für die Anregung. Will ja keinesfalls zum Shelfie werden, und lieber Platz für andere Dinge schaffen :-)))
    Liebe Grüße und eine lesende Blogpause!

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