In Watte gepackt
…oder Eiszeit im Kleiderschrank
Wer hat eigentlich diese eisigen Temperaturen bestellt? War es hierzulande eigentlich schon immer so kalt? Manch ein Leugner des Klimawandels wird sich bestätigt fühlen angesichts des wenig T-Shirt freundlichen Wetters. Wobei – T-Shirts kann man da schon anziehen. Am besten gleich alle auf einmal! Und den Rest des Schrankinhalts auch.
Da es zu Weihnachten auch schon mal frühlinghaften Sonnenschein gab – und im Gegensatz dazu tiefgefrorene Ostereier im April und Eiszeit im Juni, bevorzuge ich eine gewisse Flexibilität im Kleiderschrank. Manch einer räumt ja halbjährlich die Garderobe um. Das kann ich gut verstehen, kann ich doch selbst meine warmen Pullover spätestens Ende Februar nicht mehr sehen (auch wenn ich sie dann noch ein paar Wochen tragen muss). Allein aus Platzgründen hat manch einer auch einfach keine andere Wahl. So ein kuschliger Strickpullover ist halt einfach raumgreifender als ein leichtes Top. Und wer nicht jeden Morgen Tetris mit der Wäsche spielen will, lagert dann die ungenutzte Garderobe einfach aus.
So ungenutzt sind die Sommersachen im Winter allerdings gar nicht. Angesichts eisiger Außentemperaturen ist es oft mit einem bürotauglichen Pulli alleine nicht getan. Und auch wenn ich nicht gerade auf den Michelin-Männchen-Look stehe, siegt meist die Vernunft über die Eitelkeit. Dann schichtet man noch eine Zwischenschicht aus Sommertop und Halbarm-Shirt unter den Pullover. Der Vorteil am Zwiebellook ist, dass man flexibel auf verschiedene Raumtemperaturen reagieren kann. Der Nachteil ist die Zeit, die es zum An- und Ausziehen braucht. Immerhin passt die Ganzjahresgarderobe auf die mir zugeteilte Schrankfläche. Das kann der Mitnutzer nicht behaupten aber dem seine Sachen sind ja auch viel größer. Also wieder das Platzthema.
Einige Sachen werden jetzt auch sicher längere Zeit kein Tageslicht zu sehen bekommen und das liegt mitnichten an den kurzen Tagen. Für Sandalen oder Haremshose ist das Wetter einfach nicht gemacht. Oder umgekehrt. Andererseits – wenn ich die Haremshose mit Watte füllen würde…? Nein! Lassen wir das! Vielleicht sollte ich den eher minimalistisch gehaltenen Kleiderschrank noch um Thermohosen erweitern. Zusammen mit einer Fellweste würde ich dann vielleicht sogar als Skihase durchgehen. Aber es widerstrebt mir nach wie vor, für ein paar Tage Eiszeit meinen Schrank aufzurüsten. So oder so habe ich bis jetzt jeden Winter überlebt. Nicht immer wohlig warm und schon gar nicht glücklich, aber irgendwie ging es doch.
Wenn es nach mir ginge, würde ich einfach den Winter über den kuscheligen Bademantel zum Zweitwohnsitz erklären und ihn immer und überall einfach drüberziehen. Aber die Leute gucken dann immer so komisch, als hielten sie einen für irre. Dabei sehen die laufenden Bettdecken auch nicht besser aus. Immerhin sind die aber winddicht, was wiederum gegen den Plan mit dem Bademantel spricht.
Wer Wolle tragen kann, ist hier klar im Vorteil. Ich habe noch heute Alpträume von einem regenbogenfarbigen Monstrum, das eine meiner Omas mit viel Liebe für mich gestrickt hatte. Selbst durch eine Bluse hindurch hat das Ding ganz furchtbar gekratzt und ich habe diese Ausgeburt an Einhornkotze gehasst. Aber wer nimmt schon ein quengelndes Kind ernst, wenn es sich über seine Kleidung beklagt. Das tun doch alle Kinder, da müssen die durch – undankbares Balg. Seit ich selbst entscheiden kann, was ich anziehe, mache ich um jegliche Sorten von Wolle einen großen Bogen. Selbst angeblich flauschigste Merino-, Alpaka oder Kaninchenwolle löst bei mir Juckreiz aus. Da könnte ich mir die Haut vom Körper nagen.
Zuhause wohne ich in einer gemütlichen Jacke aus flauschigem Kurzhaar-Plüsch. Das Ungetüm ist schon ein bisschen in die Jahre gekommen, hält aber zuverlässig warm. Dank der Zusammensetzung aus 100% Polyester-Tier heizt das Kleidungsstück binär. Für ein bisschen kalt ist es nix, sobald man es anzieht, ist es warm – PUNKT. Eisigem Herbstwind hat es allerdings nicht wirklich etwas entgegenzusetzen, weswegen es auch keine Alternative für den Bademantel-Plan darstellt. Und da man dem Fell an den Ellbogen die Jahre ein bisschen ansieht, traue ich mich damit eh nicht vor die Türe.
Also bleiben wir doch bei der mobilen Bettdecke, wie sie auch von Ines Meyrose und Nicole auf Life with a Glow liebevoll genannt wird. Zweistelligen Minusgraden muss man ja irgendetwas entgegensetzen. Und so wandle auch ich wieder wie ein aus dem Zeltlager entlaufener Mumienschlafsack durch die Weltgeschichte. Immerhin sind diese fluffigen Exemplare echte Leichtgewichte. Wobei sich mein Exemplar schon mal fluffiger angefühlt hat. Und wärmer. Seitdem ich letztes Jahr ziemlich durchweicht vom verregneten Teamtreffen auf dem Weihnachtsmarkt heimgekommen bin, scheint mir der Mantel nur noch halb so effektiv. Werden wattierte Wintermäntel eigentlich jedes Jahr ein bisschen dünner? Oder bilde ich mir das nur ein, weil ich jedes Jahr ein bisschen mehr Weichei werde? Ich möchte bitte wieder mehr in Watte gepackt werden!

Oh ja – in meinem kuscheligen plüschigen Bademantel könnte ich auch durchgehend leben. Wir sollten das gute Stück salonfähig machen.
Ich trag auch mehrere Schichten übereinander. Wenn ich mich bewege, brauch ich gar nicht so viele Schichten. Aber wenn ich still sitze, ist das schon eine andere Nummer. Und überallhin kann man die Kuscheldecke ja auch nicht mitschleppen. Am Schreibtisch finde ich das schon unpraktisch. Ich hab zwei kuschelige Ponchos, die den Winter über strategisch im Haus verteilt sind und als finale Schicht drüber geworfen werden, wenn es zu kalt wird über den Schichten aus T-Shirts, Pullover usw.
Mein mobiler Schlafsack ist übrigens definitiv nicht 100 pro wasserdicht. Und ich finde auch, dass die sich im Laufe eines Winters dünner anfühlen. Letztes Jahr hab ich den Tipp ausprobiert , die Jacke für ein paar Minuten mit Tennisbällen in den Trockner zu schmeißen. Sie wurde wieder fluffiger, aber ganz überzeugt bin ich von der Methode noch nicht. Meiner ist allerdings auch schon etliche Jahre alt.
Ich hab mir diesen Winter einen wasserfesten Mantel gekauft, der innen mit Fleece gefüttert ist. Er wurde angeboten als Übergangsmantel und weil er schon stark reduziert war, hab ich ihn mitgenommen für’s Radfahren im Herbst. Überraschenderweise finde ich den super warm und bin trotz der aktuellen Kälte noch nicht umgestiegen in den mobilen Schlafsack.
Und sonst – vielleicht ist es generell eine gute Idee, sich ab und an in Watte zu packen.
Wünsche Dir ein gutes neues Jahr
Liebe Grüße
Britta
Das Experiment mit Trockner und Tennisbällen scheitert hier an fehlendem Zubehör – habe weder Tennisbälle noch Trockner. Vielleicht wird es nach so vielen Jahren mal Zeit für etwas anderes aber ich mag diese Wattemäntel einfach gerne, weil sie so leicht sind. Nach Monaten im Wollmantel fühle ich mich gegen Ende eines Winters immer regelrecht erdrückt. Am Schreibtisch sitze ich schon mal mit Wolldecke und der Laufweg zwischen da und der Kaffeemaschine ist immer sehr sauber 😉. So ein Poncho hat auch was. Den könnte man im Zweifel sogar noch über den Mantel ziehen, wenn es draußen so richtig zapfig wird.
Liebe Grüße und ein gutes neues Jahr!
Vanessa
ja – die füllwatte verliert an „loft“, also fluffigkeit, mit der zeit. vor allem wenn sie nass wird.
also auch bei der wäsche. eingebaute obso-dingsbums gibts halt auch bei kleidung 😀
ich gehöre zu den glücklichen menschen, die wolle auf der haut tragen können.
und das ist hier auch wirklich nötig so nah an sibierien. sogar die unterhosen sind bei mir aus wolle und wenn ich nur dran denke, was baumwollenes anzuziehen, dann kriege ich gleich schüttelfrost – und das ist keine einbildung. baumwolle kühlt nunmal. und wenn sie nur ein bisschen feucht wird – durch den eigenen dampf (selbst wenn man nicht „schwitzt“ qualmt es nurso aus den poren) oder eben durch luftfeuchtigkeit – dann kühlt sie noch viel besser. wolle wärmt sogar noch, wenn sie klatschnass ist. selber erlebt, als ich beim schlechtwetterpaddeln in die bach gefallen bin…..
nochmal zur watte: fürs „sportliche“ draussensein hatte ich ja vor 2 jahren eine kurze „wattejacke“ 2.hand ergattert – wegen dem leichtgewicht. und ich brauche drunter nur einen kurzärmeligen kaschmirpulli – in zwiebellook krieg ich zustände.
übrigens würde ich mich in polyester-fleece totkratzen 😀
xxx
Das stimmt, Baumwolle ist alles andere als wärmend. Zum Glück hat es bei mir für die Erkenntnis keinen Paddelunfall gebraucht 😉. Mit dem hoch und runter hier im Wald merkt man aber ganz schnell, wie sehr man in feuchter Baumwolle auskühlt und da müsste ich die Routen eigentlich so planen, dass wir nach dem hoch wieder zu Hause sind. Mit Sportkleidung finde ich das auch nicht wirklich besser aber da bin ich nicht so gut aufgestellt. Fürs Tauchen mit Trockentauchanzug in kalten Seen hatten wir vor vielen Jahren mal extra langärmlige Sportshirts gekauft. Die schwitze ich beim Laufen aber genauso durch, wie Baumwolle. Letztere fühlt sich dabei wenigstens angenehmer an. Wäre schön, wenn Wolle ginge aber immer, wenn ich mal wieder teste, kratzt es wie Hölle. Ich bin einfach nicht für Winter gemacht aber irgendwann wird es ja auch wieder warm.
Liebe Grüße!
Jetzt jammer nicht rum ES IST WINTER 🙂 *lach ….. Da ist es so dass die Temperaturen nicht 29 Grad plus haben, sondern ein Minus davor. Es gibt ja Menschen die gehen bei solchen Temperaturen Eisbaden. Würd ich ja gerne aber mangels See oder ähnlichem , dusche ich auch bei diesen Temperaturen kalt. Oder gehe mit nackigen Füßen in den Garten. Oder ein kleiner Spaziergang bei klirrender Kälte, dass die Tropfen an der Nase frieren.
Und ja hier gibt es dicke Wollsocken und Woll- und Fleecedecken. Und nach der Dusche oder dem Spaziergang auf jeden Fall einen heißen Tee und die Decke.
Nur eins ist blöd bei diesen Temperaturen unser Gaszähler läuft so schnell…..
Warme Grüße
Ursula
Eine Thermohose in guter Qualität ist ja auch ein Anschaffung für mehrere Jahre, da ja nicht so oft benutzt. Ich hab eine aber zieh die selten an.
Eisbaden finde ich faszinierend und würde das mit entsprechender Möglichkeit in der Nähe vielleicht sogar mal testen. Die kalte Dusche habe ich jahrelang gemacht aber zwischenzeitlich bin ich auf die „Turbodusche“ umgestiegen. Also ganz schnell und da darf es dann gerne warm sein. Der Spaziergang bleibt also die beliebteste Option und die nutze ich auch gerne – nur die Eiszapfen an der Nase sind ein bisschen nervig, da kann man schon mal jammern 😉. Oder den gefrosteten Zinken einfach in einen Tee hängen – guter Plan!
Liebe Grüße
Vanessa
Das „Kälteproblem“ haben wohl nicht nur Frauen. So schleppe ich meine Lieblingsfleecejacke von früh bis spät. Eigentlich ist das so ein Werbe Teil des Landmaschinenherstellers Claas- aber sie ist weich und praktisch.
Die technische Frage, ob Wattejacken dünner werden- NEIN, aber die Fasern verlieren an Stabilität, dann „kleben“ sie mehr zusammen. der isolierende Luftraum zwischen den Fasern wird geringer- die Jacke fühlt sich dünner an und ist nicht mehr so kuschelig. Ich kenne das von den alten DDR- Wattejacken- die waren aber Arbeitsschutzbekleidung.
Die isolierende Luftschicht fehlt schon ein bisschen, das stimmt. Vielleicht hätte ich den Trockentauchanzug behalten sollen – der funktioniert ja genau nach dem Prinzip. Man wird nur leider schräg angeschaut, wenn man in einem aufgepusteten Overall durch den Wald stapft und das Anziehen war immer eine Tortour. Hoffen wir einfach, dass der Winter sich an den Kalender hält. Dann ist es in ein paar Wochen ausgestanden.
So ein paar kuschelige Sachen müssen schon sein. Bei Minusgraden mag ich neben der dicken Jacke auch nicht auf eine Mütze verzichten. Aber was das betrifft, gehen die Meinungen scheinbar sehr auseinander. Klar, die Frisur leidet, aber lieber das, als kalte Ohren.
Alles Gute für das neue Jahr und liebe Grüße
Heike
Was die Mütze angeht, bin ich ganz deiner Meinung. Allerdings sind meine Haare so kurz, dass sie nicht wirklich wärmen. Aber eben auch so kurz, dass eine Mütze der Frisur nichts anhaben kann.
Dir ebenfalls ein gutes neues Jahr und liebe Grüße
Vanessa
Entweder werden die Mäntel wirklich jedes Jahr sparsamer befüllt oder wir werden tatsächlich sensibler – ich tippe ja auf eine fiese Kombination aus beidem. 😂
Ich habe allerdings auch so eine „Bettdecke“, die sehr gut funktioniert. Da ich aber nicht so gern im Schnee unterwegs bin, trage ich meine anderen Mäntel ebenfalls ohne Probleme. Eine Thermohose besitze ich nicht, aber für Menschen, die sehr kälteempfindlich sind oder im Winter Röcke und Kleider tragen – was bei mir nicht der Fall ist – ist das sicher eine gute Idee. Und ich trage im Winter nur Kniestrümpfe. Ich schätze, ich habe einfach Glück, dass ich nicht besonders kälteempfindlich bin.
In diesem Sinne: Alles Gute fürs neue Jahr – mit möglichst viel Watte und wenig Eiszeit! 😉
Gruß & Kuss,
Claudia
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Hersteller an der Füllung sparen. Es ist eher so, dass die im Laufe der Jahre einfach zusammenfällt – und wir sensibler werden. So eine Thermohose ist dann sicher auch eine gute Ergänzung aber soweit bin ich noch lange nicht. Bis eingefrorene Oberschenkel wieder auftauen, kann es aber schon mal einige Tassen Tee erfordern. Trotzdem würde ich mich freuen, wenn die Eiszeit tatsächlich kurz bleibt und nehme gerne einen Frühling so ab Anfang März 😊.
Liebe Grüße
Vanessa
Zum Glück bin ich bei dem Thema – was ziehe ich im Büro an – inzwischen raus. In der Regel war es mir meistens zu warm und der Pulli flog dann irgendwann und ich saß im T-Shirt am Schreibtisch. Unter meiner aktuellen Winterjacke trage ich sogar jetzt entweder nur ein Hemd oder ein T-Shirt. Die ist echt warm. Was wichtig ist: Mütze!!! Haste nur spärlichen Bewuchs auf der Schädeldecke, geht‘s nicht ohne.
Das stimmt, bei wenig oder kurzen Haaren wird es schnell frostig da oben. Gerade, wenn ich im Winter direkt vom Friseur komme, merke ich direkt die fehlende Isolierschicht nach dem Haarschnitt. Wenn ich nur mal daran denken würde, mir da vorher die Mütze einzustecken 🙄
Die Dinger im Beitragsfoto sehen etwas wie Reispapier aus.
Letzteres in jedem guten Asia Laden erhältlich.
Darin kannst Du auch gute Sachen verpacken als „Spring Rolls“ (backen, braten oder frittieren) oder „Summer Rolls“ (kalt mit Salat, Gemüse und Zutaten nach Wahl).
Nach „Lumpia“ oder „vietnamesische Frühlingsrollen“ googeln, wer Lust auf Abwechslung hat.
Was für eine Assoziation 😄. Wobei Spring und Summer gerade auch sehr erstrebenswert klingt. Dann halt erst mal nur kulinarisch, bis es auch wettertechnisch wieder bergauf geht.
Her mit der Watte, ist das kalt.🥶😅😂 Ich zwieble was das Zeug hält und bin froh über meine dicke Jacke, die zum Glück keine Ermüdungserscheinungen zeigt. Ist aber auch noch nie gewaschen worden. Bei solch dicken Jacken ist das oft der Anfang vom Ende leider.
Ehlicherweise gehe ich im Winter nur raus wenn ich muss. Zur Arbeit und Einkaufen und bei Gruppenzwang, aber die versprechen Glühwein.☺️
Durchhalten, der nächste Frühling kommt bestimmt. Herzliche Grüße Tina
Momentan zieht es mich auch nicht so arg vor die Türe. Das Nötigste halt aber ein bisschen mehr wäre schon gut. Muss mir aber erst mal eine neue Einpackstrategie überlegen, nachdem beim letzten Spaziergang die Winterstiefel ihren Dienst quittiert haben. Für Glühwein würden sich die Überlegungen immerhin lohnen 😄.
Liebe Grüße!
Deine Jacke würde ich nochmal waschen und in den Trockner packen. Tennisbälle braucht man dafür nicht. Ich habe oben gelesen, dass du keinen Trockner hast. In der Nachbarschaft hat bestimmt jemand einen. Ich habe in unserem auch schon die Sachen der Nachbarschaft wieder aufgeflufft.
Wenn du keine Wolle tragen kannst, kann ich dein Frieren gut verstehen. Wolle – von welchem Tier auch immer – ist das einzige, das mich im Winter wirklich warm hält. Davon reicht dann auch ein Teil über dem Unterhemd oder Shirt.
Danke für den Link zu meiner mobilen Bettdecke. Die ist für dieses Wetter perfekt und immer noch genauso warm wie vor zwei Jahren. Sie hat aber auch erst eine Wäsche hinter sich.
Komm gut durch den kalten Teil des Winters!
So eng sind wir hier mit den Nachbarn nicht aber ich werde das bei Gelegenheit bei der Schwiegermama oder einer Freundin testen. Letztere hat vielleicht auch die empfohlenen Tennisbälle – wenn, dann richtig 😄. Wer weiß, vielleicht werden die Sinneszellen im Alter ja irgendwann mal unempfindlicher. Bei den Geschmacksknospen ist das ja auch so und die kann man ganz wunderbar an Scharfes gewöhnen. Ich könnte es ja mal mit einer Konfrontationstherapie versuchen 🤔.
Liebe Grüße!
Auf jeden Fall mobile Bettdecke bei diesen Temperaturen. Und vielleicht noch eine dicke Plüschweste darunter. Ich bin auf jeden Fall gerüstet. Bademantel ähnliche Outdoorexemplare gibt es ja auch schon. Habe noch einen recht alten Plüschmantel im Schrank, der während dieser Phase gern mal ausgegraben wird. Mit Wolle kannst du mich auch jagen. Eine Spur Kaschmir geht noch. Mehr aber nicht.
Liebe Grüße
Sabine
So eine Spur Kaschmir wäre vielleicht verhandelbar, zumindest als zweite Schicht. Da scheint es aber auch himmelweite Unterschiede hinsichtlich Qualität (und wahrscheinlich auch bzgl. Tierwohl) zu geben. So ein Plüschmantel tut es aus und der kann ja auch ganz hübsch sein.
Liebe Grüße
Vanessa
Also, die Sauerländer krempeln ab -10 Grad die Hemdärmel runter. 😀 Kein Witz, heute morgen beim Smalltalk sprach mich ein junger Kollege im T-Shirt an und meinte, es wäre doch ein wenig frisch geworden in den letzten Tagen. Persönlich hab‘ ich es auch lieber wärmer. Da wir hier im Sauerland zu großen Teilen mit Holz heizen, ist das mindestens im Haus kein Problem mit der Wärme. Die Haremshose mit Watte ist natürlich auch eine Idee, die Reaktion möglicher Besucher ist es das sicher wert. 😅
Ein wenig frisch – so kann man es auch nennen 😄. Ist sicher auch eine Sache der Gewöhnung. Aber nachdem hier die letzten Tage die Sonne richtig schön durch die Fenster geknallt hat, war es so kuschelig warm in der Bude, dass ich jetzt glatt noch verfrorener bin 🙄. Ich fang lieber schon mal an, die Hose auszustopfen. Kann ne Weile dauern…
Dieses Bild von „diese Ausgeburt an Einhornkotze“ bekomme ich so schnell nicht mehr aus dem Kopf 😀
Mehr bunt ging nicht – das waren wahrscheinlich die gesammelten Reste aus dem vorangegangen Jahrzehnt 😬
ICH!! 😁 Endlich, kann ich da nur sagen…. Das ist meine Wohlfühltemperatur, und damit bin ich zur Zeit wahrscheinlich ein wenig privilegiert. Ich hab ja so gut wie nie zu kalt, aber immer zu heiss. Bedeutet: über meinen Kleidchen mit Leggins trage ich nur meine Islandjacke (offen) und einen mummeligen Schal. Reicht. Deshalb finde ich es auch ganz blöd für dich, dass du keine Wolle (er)tragen kannst. Das ist nämlich und überhaupt das aller-allerbeste bei klirrender Kälte. Ich schwöre auf meine is- und irländischen Pullis und Jacken. Ein T-Shirt drunter, Schal dazu, und es kann so kalt werden wie es möchte.
So eine Puffel-Jacke wie du sie beschreibst haben wir letztes Jahr vom Arbeitgeber geschenkt bekommen. Ich hab sie, ehrlich gesagt, noch nie getragen- ich mag dieses Synthetikzeugs einfach nicht. Darin lade ich mich auf wie ein ganzes E-Werk- und erhalte bei jeder Gelegenheit einen Schlag. Braucht kein Mensch…..
Frohen Winter weiterhin, herzliche Grüsse!
Das mit dem Aufladen ist echt ein Problem – oder ein Vorteil. Wie man`s nimmt. Wenn ich früher im Dunklen heimgekommen bin und zu faul war, das Licht anzumachen, habe ich trotzdem das Schlüsselloch gefunden. Hat immer kurz gefunkt. Liegt aber wahrscheinlich auch an den Schuhen und mit Stricksocken schaffe ich das auch. Doof ist es allerdings, wenn man mit einem Küsschen rechnet und dann eine gefetzt bekommt 😬. Das, was man vom Arbeitgeber bekommt, ist ja oft eher günstige Werbeware. Ich wurde vor vielen Jahren mal mit einem T-Shirt bedacht, dass sich eher wie eine Plastiktüte angefühlt hat. Schade ums Geld, das hätte man sinnvoller verwenden können. Braucht echt kein Mensch 😉.
Liebe, eisige Grüße!
Hallo Vanessa,
bei den Stichworten „kratzig“ und „Oma“ kommen Erinnerungen hoch. Meine Oma hat mir als Kind (also ich als Kind, nicht sie in weiser Voraussicht) schrecklich kratzige „Laibchen“ (wie sie es nannte; ich habe das sonst noch nirgends gesehen oder gehört) gestrickt. Zum Glück kam sie wegen der Entfernung selten zu Besuch und ich musste sie nicht oft tragen – eben nur, wenn sie wirklich mal im Winter kam.
Ich bin froh, dass wir heute so warme Kleidung haben. Meine Eltern haben sich früher auf Motorradfahrten Zeitungen in die Hosenbeine geschoben, wenn es arg kalt war.
Liebe Grüße und komm gut durch das schnee-stürmische Wetter
Susanna
Zumindest wären die Zeitungen in den Hosenbeinen auch gleichzeitig ein guter Schutz bei Unfällen. Auf dem Motorrad hat man ja nur wenig Knautschzone und dem Asphalt kaum etwas entgegenzusetzen.
Ich musste zum Glück nicht „beweisen“, dass ich die liebevoll gestrickten Sachen auch trage. Wahrscheinlich war mein Geheule schlimmer als der enttäuschte Blick der Schwiegermutter 😄. Bei so etwas hat meine Mutter in der Regel den Weg des geringeren Widerstandes gewählt.
Liebe Grüße und viel Spaß beim Sturmwichteln
Vanessa
Liebe Queen All!
Also ich fühle das ja alles sehr. Ich hasse den Herbst und den Winter noch viel mehr. Dank der Sofawölfe bin ich ja gezwungen, die heimelige Wohnung mindestens zweimal am Tag zu verlassen, damit sie ihre Geschäfte erledigen können. An manchen Tagen fällt die Gassi Runde dann durchaus etwas kürzer aus.
Eine Thermohose werde ich mir definitv noch anschaffen. Die Dinger sind war unsexy as hell aber wenigstens halten sie warm und sie wird dann hoffentlich die nächsten Jahre noch gute Dienste leisten. Vielleicht sollten wir einen In-Watte-packen-Club gründen. 😂
GLG
Miriam
Auch wenn es gerade keinen Spaß macht – die tägliche frische Luft wird ja von allen Seiten empfohlen. Da ist so ein kleines Rudel, dass auf seinen Auslauf besteht, einfach hilfreich. Ich kann mich bei miesem Wetter schon für eine Runde nur schwer aufraffen. Wobei deine Sofawölfe wahrscheinlich längst nicht so verfroren sind, wie wir.
Bei dem In-Watte-packen-Club bin ich dabei. Und die erste Clubregel können wir auch gleich aufstellen: warm geht vor sexy 😉
Liebe Grüße
Queen All
Hey,
also ich muss ja gestehen, dass ich Kleidung mit „Watte“ gefüllt so gar nicht mag. Die ist zwar schön leicht, aber ich habe echt Schiss, dass man ein Raucher an mir vorbei geht und Glut abwirft. Das Zeug ist doch mega anfällig. Sicherlich wird das prozentual wohl kaum passieren, trotzdem kann ich den Gedanken nicht abwerfen :P.
Liebe Grüße!
Tatsächlich wirft mein Räuchermännchen nicht den ganzen Tag mit Glut um sich 😉. Das Kunstfaser in allen Varianten der reinste Brandbeschleiniger ist, sollte man trotzdem im Kopf behalten. Z.B. wenn man nah an einem wärmenden Lagerfeuer steht…
Liebe Grüße!
Angesichts der sibirischen Temperaturen bin ich auch gerade ein Fan vom Zwiebellook. Habe es gerade auf zwei Fließjacken unter dem Wintermantel geschafft. Kann man dann drinnen beliebig anpassen.
VG
Elke
Ein bisschen Luft für extra Jacken zeichnet einen guten Wintermantel aus. Ich mag es auch, wenn ich flexibel auf sibirische Temperaturen und überheizte Räume reagieren kann.
LG
Vanessa
Ich habe mir beim letzten Hunkemöller Outlet einen Ganzkörper Plüschanzug gekauft. Der ist schön warm. Ein bisschen umständlich, damit auf Toilette zu gehen, aber sonst trage ich den auch gerne den ganzen Tag. Damit kann man auch ohne zusätzliche Jacke eine Runde durch den Garten drehen.
LG, Rahel
So ein Teddy-Anzug ist sicher schön kuschelig. Das Toilettenthema hält mich immer von Overalls ab – egal, ob nur für zu Hause oder „in schick“. Aber Hauptsache, man friert nicht.
LG
Vanessa
Brrrrrr … bei uns ist es heute soooooo kalt, liebe Vanessa.
Ich weiß gar nicht wer auf die Idee kam in den eiskalten Wohnwagen zu fahren und dort Kaffee zu trinken.
Das ganze mit Besuch.
Da die Gasflasche genau da leer gegangen ist, als wir spazieren waren,
mussten wir alle dann in den kalten Wohnwagen.
Dort haben wir uns in alles eingewickelt, was zur Verfügung stand.
Bis endlich die Heizung die Luft aufwärmte.
Wünsche dir ein wunderschönes Wochenende.
Herzliche Grüße
Jutta
Auweia – na, immerhin wird euch das lange in Erinnerung bleiben 😉. Und mit mehr Leuten heizt die Körperwärme ja zusätzlich den Raum auf. Zusammen mir einem heißen Kaffee kann man dem Winter so wenigstens ein bisschen trotzen.
Liebe Grüße
Vanessa