Ein Käfig voller Mäuse
…oder so ähnlich, heißt es im Film. Und obwohl ich mir durchaus etwas darauf einbilde, mir keinen überflüssigen Krempel ins Haus zu holen, bin ich angesichts des Rudels Mäuse, das sich hier eingenistet hat, ein bisschen schockiert.
Bevor es nun Missverständnisse gibt, wir reden von Computermäusen. Also das, was wir fast tagtäglich in der Hand haben, ohne groß darüber nachzudenken. Von was noch ganz viel die Rede ist, ist Achtsamkeit. So ein Trend-Ding. Habt ihr sicher schon von gehört. Wer achtsam durch den Alltag geht, erlebt ganz großes Kino. Zumindest, wenn man den Gurus Glauben schenken mag. Mir reicht schon kleines Kino und das findet man tatsächlich, wenn man nur mal die Augen aufmacht.
Achtsamkeit und Computermäuse, die im Rudel auftreten. Das passt zusammen, ob ihr´s glaubt oder nicht. Denn diesem kleinen technischen Wunderwerk bringen wir meist viel zu wenig Aufmerksamkeit entgegen. Und Wertschätzung, wenn wir schon mal dabei sind.
Manch einer ignoriert das, was er da den lieben langen Tag in der Hand hat, ja gänzlich. Nicht mal gereinigt wird das gute Stück. Ich erinnere mich mit Grauen an den Tag, an dem ich einem Kollegen mit seinem Code helfen wollte. Der ganze Arbeitsplatz war klebrig, die Maus ließ sich nur mit viel Überwindung (in geistiger Form wegen Ekel und in physischer Form, weil festgeklebt) bewegen. Danach hatte ich das dringende Bedürfnis, zu duschen. Mehrfach! Mit Desinfektionsmittel!
Nicht ohne Grund gehört die persönliche Maus zur Grundausstattung eines mobilen Arbeitsplatzes. Neben der Tastatur, die von vielen ebenso sträflich missachtet wird. Das ist auch mit ein Grund, warum sich hier manchmal ein kleines Mausrudel versammelt. Da wir mit Shared Desk auch im Büro immer mal wieder an einem anderen Tisch sitzen, ist die Grundausstattung kabellos. In Zeiten von Homeoffice lohnt es kaum, für jeden Mitarbeiter einen Tisch vorzuhalten, der zu 60% der Zeit leer steht. Die „Arbeitsmaus“ wohnt zusammen mit dem Arbeitslaptop in der Tasche, weil ich zu faul bin, vor Arbeitsbeginn im Büro meine benötigten Sachen aus meinem Schrankfach zu holen.
Der X-Y-Positions-Anzeiger für Bildschirmsysteme wurde einst vom amerikanischen Computertechniker und Erfinder Douglas Carl Engelbart entwickelt. Etwa zeitgleich wurde von Telefunken die Rollkugelsteuerung des deutschen Elektroingenieurs Rainer Mallebrein als Eingabegerät ihrer TR-440-Rechner veröffentlicht. Engelbart gilt offiziell als Erfinder der Maus, sein Team ist vermutlich für die Namensgebung verantwortlich – das Kabel kam anfangs noch aus dem Hinterteil:
Warum heißt die Maus Maus?
“No one can remember. It just looked like a mouse with a tail, and we all called it that.”
Doug Engelbart
Bis heute ist die Maus zusammen mit dem Monitor und der Tastatur eine der wichtigsten Mensch-Maschine-Schnittstellen für die Arbeit am Computer. Für grafische Benutzeroberflächen ist sie nach wie vor eines der wichtigsten Eingabegeräte. Man muss sich nur mal vorstellen, all die Eingaben rein über die Tastatur zu tätigen. Die Technik hat sich im Laufe der Jahrzehnte allerdings ein ganz klein bisschen verändert. Von mechanisch-elektrischen Varianten ging es weiter zu optomechanischen Mäusen. Einige werden sich noch an die Kugelmäuse erinnern, bei denen sich durch die rotierende Kugel mit der Zeit reichlich Staub und Flusen ins Innere verirrt haben. Teilweise mit erheblichem Einfluss auf die wortwörtlich reibungslose Funktionalität der Mechanik.
Der nächste Evolutionsschritt war die „optische Maus“. Eine integrierte Lichtquelle (LED oder später Laserdiode) strahlt auf die Oberfläche, über die die Maus bewegt wird, ab und ein optischer Sensor erfasst die Reflexionen. Mittels Bildverarbeitung wird die Bildverschiebung ermittelt und somit die Bewegung der Maus berechnet. Logisch, dass ein Glastisch eine wenig geeignete Oberfläche hierfür abgibt. Aber auch ohne spezielle Mauspads funktionieren die meisten optischen Mäuse zuverlässig.
Zahlen, Daten, Fakten
- Der erste Prototyp einer Computermaus wurde 1963 gebaut.
- Eine erste kommerzielle Maus kostete um die 400 US-Dollar, die zugehörige Schnittstelle im Computer nochmal 300 US-Dollar
- Ihre Erfolgsgeschichte startete die Maus 1983 mit Apples Rechner Lisa, bzw. mit dem Nachfolgemodell Macintosh.
- Die Entwicklung optischer Mäuse begann schon 1980. Aber erst mit günstigen und leistungsfähigen Chips für die Bildverarbeitung verdrängten diese die bis Ende der 1990er übliche Kugelmechanik.
- Auflösung des Bildsensors: zurzeit zwischen 16 x 16 bis 30 x 30 Pixel, jeder dieser Bildpunkte unterscheidet 64 Graustufen
- Bildrate: 400–1500 fps (frames per second) – bis 1500 Bilder nimmt eine “normale“ optische Maus pro Sekunde auf
- Polling-Rate: 125 Hz bei Standardmäusen, was bedeutet, dass alle 8 ms eine Dateninformation an den Rechner geschickt wird
Aus Bildrate (wie akkurat Bewegungen erkannt werden) und Polling-Rate (wie schnell die Daten übermittelt werden) ergibt sich die Reaktionsgeschwindigkeit und Präzision einer modernen Funkmaus.
Irgendwann wurden die Nager dann von der Leine gelassen – die kabellose Maus hat im Vergleich mit kabelgebundenen Modellen eine geringfügig trägere Reaktionszeit, weshalb sie neben leeren Batterien anfangs durchaus Frustpotential bot. Vor allem aber ist das fehlende Kabel ein großes Sicherheitsrisiko. Einerseits ist es nun tatsächlich möglich, dem Vollhonk drei Tische weiter die Maus an den Kopf zu werfen – bei einer gefährlichen Mischung aus fehlender Selbstbeherrschung und hoher Zielgenauigkeit durchaus ein Problem. Andererseits birgt die neumodische Arbeitsplatzmobilität geradezu Lebensgefahr für die Maus selbst. Zwischen unter den Arm geklemmtem Laptop, Wasserflasche und Kaffeetasse flutscht so ein kabelloses Exemplar auch schon mal wie ein Stück Seife von dannen. Und so durfte die meinige schon beweisen, dass sie Flugstunden über drei Stockwerke wegsteckt, als wäre sie für nichts anderes gemacht. Mittlerweile bleibe ich recht entspannt, wenn mir das blöde Ding mal wieder namensvetterngleich aus der Hand hüpft und auf dem Fußboden in tausend drei Einzelteile zerspringt.
Wie robust moderne Computermäuse mittlerweile sind, ist wirklich beachtlich. Ebenso, wie die Entwicklung, die in diesen kleinen Technikwundern steckt. Genau wie Handys waren sie irgendwann in mikroskopischen Formaten (die Reisemaus, vielleicht sollte ich mal ein KI-Bild dazu generieren lassen) erhältlich. Und genau wie bei Handys hat sich das als Nonsens erwiesen. Was man teilweise so viele Stunden am Tag in der Hand hält (wir reden jetzt wieder von der Maus, nicht vom Smartphone), muss komfortabel sein.
Wer etwas auf sich hält, bzw. wem seine Gesundheit am Herzen liegt, der nutzt eine ergonomische Maus. Die sehen teilweise aus wie ein UFO und sind in der Haltung gewöhnungsbedürftig. Doch Schreibtischtäter sind eine gefährdete Gruppe für allerhand Berufskrankheiten, in diesem Fall die Maushand (auch Mausarm). Wer sich gar nicht mit den UFOs anfreunden kann (wie ich) sollte zumindest darauf achten, dass das viel genutzte Exemplar groß genug ist, um die Handfläche auszufüllen und damit die Hand optimal stützt. Nebenbei hilft auch Dehnen des Handgelenks – immer in die entgegengesetzte Richtung zur Arbeitshaltung.
Und dann gibt es noch hochgezüchtete Hochleistungsmäuse. Also eigentlich sind das Gaming-Mäuse aber sie lassen sich natürlich auch für anderes als nur Computerspiele nutzen. Und oft leuchten sie auch noch schön, weswegen mein Homeoffice-Kollege auf sein bunt blinkendes LED-Wunderwerk schwört – auch wenn dem eigentlich kabellosen Emporkömmling ständig der Saft ausgeht.



In unserem heimischen Rudel ist die bunte Gamingmaus also zumindest optisch der Rudelführer. Die anderen Mitglieder werden auch nicht alle gleichermaßen geschätzt. Ein Backup-Kabel-Exemplar fristet sein einsames Dasein im Schrank und wird wohl demnächst den Weg alles Irdischen gehen. Das flugerprobte Arbeitstier ist nicht so komfortabel, wie das Pendant auf dem heimischen Schreibtisch. Daher wird vorrangig die eigene Maus genutzt. Wer würde denn auch einen rein funktionalen Kleinstwagen einem ergonomischen Kombi vorziehen?!
Vielleicht ruht eure Hand gerade jetzt gemütlich auf der Maus, während ihr euch durch diesen langen Text scrollt. Dann wäre es vielleicht genau jetzt an der Zeit, diesem als selbstverständlich angesehenen Ding mal etwas mehr Aufmerksamkeit zu schenken – und es einer gründlichen Reinigung zu unterziehen.

Mmh. Ich hatte hier ja andere Mäuse erwartet… 😉 Oh ja, bei mir haben sich auch ein paar eingenistet. Seit ein paar Jahren verwende ich vor allem ergonomische Mäuse. Man muss sich etwas eingewöhnen, aber dann will man gar nichts anderes mehr. 😉
P.S: Tatsächlich hatte ich vor Jahren mal einen gemeinsamen Schreibtisch mit meiner damaligen Freundin. Wir saßen uns beim Arbeiten fürs Studium gegenüber hinter unseren Laptops, weil der Tisch breit genug war. Unsere Katze saß immer in der Mitte. Sobald eine(r) die Maus benutzte, ging sie auf Mäusejagd. Da wurde mir klar, dass Katzen anscheinend jede Art von Maus lieben. Das war eine lustige Zeit.
So arbeite ich mit meinem Mann auch – allerdings fehlt die Katze. Offensichtlich ist das besser so 😉
Yep! Gamingmaus. Also ich mein- so eine hab ich. Die wechselt peu à peu die Farbe. Von blau zu lila zu weiss zu rot zu grün zu blau. Gross ist sie, liegt gut in der Hand und hat mir bis dato keinen Mausarm beschert. Auch die im Spital nicht. Ich find übrigens die Mausmatte auch nicht unwesentlich. Meine hat am Ende einen dicken Wulst, der das Handgelenk stützen soll. Scheint zu funktionieren!
Wofür ich mich aber so gar nicht begeistern kann: für kabellose Mäuse. Schon die vorherige, ganz normale, stieg andauernd aus weil Batterien empty. Das hat mich wahnsinnig gemacht. Also bekam HH den Auftrag (denn er ist hier zuständig für die Elektronik, wie du weisst), mir eine ordentliche Maus MIT Kabel auszugucken. Er hat seinen Job wie immer gut gemacht und hat mir die Gamingmaus angeschleppt. Seitdem sind mein Nager und ich wieder ausgesöhnt!
Merci für deine Fakten zu dem kleinen, praktischen, (noch!) unverzichtbaren Ding. Wahrscheinlich steuern wir in der Zukunft den Cursor mit unseren Augen oder so…..
Herzliche Grüsse!
Die Matte mit einem Handgelenkskissen hatte ich auch eine Zeit lang. Irgendwann ist die von meinem Mann auseinander gefallen und da hat er meine geerbt. Mein Handgelenk möchte kein Kissen, seit dem geht es besser. Ein Kabel vermisse ich nicht aber ein leerer Akku nervt zugegeben schon. Mit den Augen steuern ist ja schon möglich aber wenn ich die morgens vorm ersten Kaffee noch nicht ganz auf bekomme, ist die händische Variante wohl doch zuverlässiger. 😄
Liebe Grüße!
ha!
in unserem haus gibt es keine mäuse ausser denen, die lisbeth hin&wieder anschleppt, um sie auf der flurmatte zu verzehren 😀
und der laptop hat so´n feld, praktischerweise mittig, so dass ich die hand wechseln kann wenn´s bei längerem computern mal im arm zwickt….
erinnere mich mit schrecken an den allerersten laptop – IBM! – der hatte so´n winzigen gummignubbel als mausersatz – als wäre man mit 3 promille unterwegs. wer denkt sich sowas aus.
und bei meinem büroeinsatz vor paar jahren hatte ich gleich ´ne sehnenscheidenentzündung von der doofen computermaus…..
habe voll mitgefühlt bei deinem erlebnis mit dem ekligen arbeitsplatz. hu!
xxx
Mit dem Touchpad arbeite ich nur im allergrößten Notfall, da darf es gerne komfortabler sein. Den Gumminubbel hab ich gar nicht im Griff, ich kenne aber einige, die drauf schwören. Von den „echten“ Mäusen, die die Nachbarskatzen manchmal hier hinterlassen, will ich lieber gar nicht anfangen…
Liebe Grüße!
Schöne Ode an die Maus. Und ich dachte schon, ihr hättet echte im Haus. Bei uns wohnen sie im Fußboden des Dachbodens und feiern nachts manchmal Rutschparties die Dachschräge des Schlafzimmers herunter. Wenn man gegen die Wand klopft, hören sie damit auf.
Dreckige Mäuse und Tastaturen sind widerlich. Bei neueren Mäusen mit den weicheren, ergonomisch geformten Seitenteilen, ist das Material leider nicht sehr putzbeständig. Ab einem gewissen Alter löst selbst ein feuchter Mikrofaserlappen nicht nur den Schmutz ab, sondern auch das Material auf.
Ohne Maus mag ich nicht mal am PC tippen, obwohl ich viele Shortcuts verwende. Das Touchpad ist nicht meine Welt zum Cursorsteuern.
Einen gemütlichen Abend wünscht dir
Ines
Oh, zum Glück nicht! Manchmal liegt ein „Geschenk“ auf dem Weg, die Katzen der Nachbarn sind sehr jagdfreudig.
Das mit dem wenig putzbeständigen Material ist wahrscheinlich so gewollt. Eine Maus ist ja anders kaum kaputt zu bekommen. Meine hat auch so mini Vertiefungen, die echt schwer zu reinigen sind. Aber solange es nur mein Dreck ist, kann ich damit leben. Was das Touchpad angeht, stimme ich dir sowas von zu!
Liebe Grüße
Vanessa
[…]dem Vollhonk drei Tische weiter die Maus an den Kopf zu werfen[..]
Jetzt weiß ich endlich warum die Mäuse in den meisten Büros angekettet sind. 😂
Es gibt für alles eine logische Erklärung… 😉
Ich finde im Handbuch zur Maus nirgends, ob sie spülmaschinenfest ist. 😉
Ich wäre fast geneigt, es auszuprobieren 😄
Guten Morgen Vanessa, ich muss schmunzeln und viel gelernt habe ich auch. Mensch, wenn ich überlege wie das mit dem ersten Computer Zuhause war. Irre toll.
Hier wohnt nur meine kleine Laptopmaus, also eine. Ha, Du siehst irgendwo kann ich auch minimalistisch. Wer hätte das gedacht. 😂
Ich habe schon die verwirrendsten Modelle gesehen, bei meinem Sohn, dem Softwareentwickler. Der besitzt auch sehr seltsame Tastaturen….
Ich wünsche Dir einen wunderschönen Tag, liebe Grüße Tina
Um so eine verrückte Gaming-Tastatur ist mein Mann auch schon herumgeschlichen. Zum Glück hat er das gelassen, sonst wäre es echt eng auf dem gemeinsamen Schreibtisch. Aber leuchten tut seine natürlich – muss ja zur bunten Maus passen 😬
Liebe Grüße
Vanessa
Ach ja …. Das kenne ich nur zu gut. Total schnodderige Tastaturen und Mäuse. Das erinnert mich an die Zeit, in der ich in einer Abteilung gearbeitet hatte, in der man sich 5 Rechner im Schichtbetrieb mit 30 Leuten geteilt hat. Da wurde während der Schreibarbeit gegessen, getrunken, geraucht. Dementsprechend sah es in den Schreibräumen aus. Die Putzfrau ist morgen da mal durchgehuscht, wenn jemand von der Nachtschicht noch etwas zu schreiben hatte, auch nicht. Je nachdem. Dementsprechend sahen Computer, Bildschirme und Mäuse auch aus. Die Buchstaben auf der Tastatur konnte man stellenweise nur erahnen. Viel hat sich nicht geändert. Außer, dass in den Schreibräumen nicht mehr geraucht wird.
Ich kann mich noch erinnern, wie damals, als in der alten Firma noch die Schreibtische von der Putzkolonne gereinigt wurden, hinterher immer die Maus dran festgeklebt hat. Auch irgendwie eklig. Wenn ich wusste, dass die Schreibtischreinigung ansteht, hab ich extra viel drauf verteilt und den lieber selbst geputzt. Von dem einen einzigen Rechner für die gesamte Oberstufe will ich gar nicht anfangen…
Ohne Maus läuft hier nix. Auch für meinen privaten Laptop habe ich eine. Mit dem Touchpad komme ich persönlich nicht klar.
Ist schon ne tolle Erfindung 🙂
Liebe Grüße
Sabine
Ja, so sehe ich das auch! Touchpad geht nur im Notfall.
Liebe Grüße
Vanessa
Ich hege und pflege meine Maus. Ich weiß es sehr zu schätzen, wenn sie tadellos funktioniert. Nachdem die alte nicht mehr wollte, war ich echt genervt vom Touchpad. Jetzt habe ich eine neue Maus und eine auf Reserve.
Liebe Grüße
Heike
Ich merke immer, wenn der Akku mal leer ist, wie sehr ich an der Maus hänge. Alles andere ist nur eine Krücke aber für mich keine Alternative. Eine Reserve ist vielleicht gar nicht so schlecht. Zumindest sind hier alle in Nutzung – sogar die alte mit Kabel, wenn die andere mal noch im Koffer steckt.
Liebe Grüße
Vanessa
„…das Kabel kam anfangs noch aus dem Hinterteil…“
Witzigerweise habe ich noch eine ganz alte Maus, die tatsächlich wie eine Maus gestaltet ist und das Kabel ist hinten – also ein seeehr langer Mäuseschwanz. Die Klicktasten sind allerdings auf dem Hintern der Maus. Dazu gab es ein Mauspad in der Optik eines Schweizer Käse. SIe ist natürlich schon lang nicht verwendbar, aber ich fand sie zu komisch zum Entsorgen. Seit WIN7 kam noch eine leuchtende Harry-Potter-Maus dazu, die zwar noch funktionieren würde, aber vom Laptop nicht mehr erkannt wird. So schade… Die jetzige ist ein Auto mit Scheinwerfern und Rücklichtern, wo der Lack schon etwas gelitten hat. Alle sind kabelgebunden – denn wenn ich die Maus mal nicht finde, muß ich nur am Kabel ziehen – am Ende wird sie wohl sein.
Ich mag ja solche witzigen Technik-Gadgets. Mit ein bisschen Humor macht alles gleich viel mehr Spaß. Bei der Maus ist mir aber auch wichtig, dass sie gut in der Hand liegt, bzw. darunter. Schließlich arbeite ich echt viel damit. Leuchten die Scheinwerfer auch? Das wäre mal was!
Ich brauche meine Maus, habe an jedem Wohnort eine. Denn ich kann zwar Touchpad, aber für vieles ist so ein Mäuschen doch bequemer, schneller und ja auch präziser.
Du hast eine schöne und lehrreiche Ode an Frau Maus geschrieben. Sie wird es dir danken.
Liebe Grüße, auch ans Rudel
Nicole
Na, ob sie mir das danken wird… aber zumindest verzeiht sie mir hoffentlich die Flugstunden 😄.
Liebe Grüße
Vanessa
Wie sich die Nutzung so unterscheidet… ich habe seit Jahren keine Maus mehr und komme sowohl am Firmen- als auch am Privat-Laptop prima ohne Maus und mit Tastatur und Touch-Pad zurecht.
Ist sicher auch eine Sache der Übung – ich hab schon einige gesehen, die auch mit den Steuerungsknubbel in der Mitte der Tastatur hervorragend zurecht kommen. Da bei meinem alten Laptop aber auch manchmal das Touchpad hängt, bin ich mit Maus einfach ausgeglichener.
Ja, meine Hand ruhte auch auf (m)einer Maus, als ich den Beitrag gelesen habe. Woher wusstest du das ? 😅
Versteckte Kamera 😉
Hier wohnen genau zwei Mäuse. Die von Gatten – eine kabellose ohne viel Zipp und Zapp. Und mein Ufo – auf der meine Hand auch gerade beim Lesen entspannt ruhte. Ich find die ergonomische Maus tatsächlich großartig und sie war bei mir ein echter Gamechanger. Gewöhnt hatte ich mich ganz schnell daran. Mein Mann findet es auch gruselig und nur deshalb haben wir zwei. A propos Game – ich entsinne mich noch, wie der Gamer-Sohn sich eine Gaming Maus zu Weihnachten gewünscht und bekommen hat. Das war eine echte Investition, ich konnte es zuerst gar nicht glauben….
Ich bin heute zumindest froh, dass ich keine Tastaturen oder Mäuse von anderen mehr anfassen muss, da hatte ich früher auch oft sofortigen Ekelalarm.
Wünsche Dir einen mäusemäßig schönen Tag
Liebe Grüße
Britta
Ich hab das mal bei einem ehemaligen (reinlichen) Kollegen ausprobieren können, konnte mich aber mit der ergonomischen Maus überhaupt nicht anfreunden. Lange hatte ich ein ziemlich kleines, handliches Modell aber mein Mann hat mich zu einer größeren Variante überreden, auf der die Hand bequem ruht. Das war auch so ein Gamechanger. Ein Segen, wenn man sich nicht mit geteilten Mäusen herumschlagen muss!
Liebe Grüße
Vanessa
Um die Maus muss ich mir am Laptop mit integriertem Trackpad keine Gedanken machen, finde aber deine zum Thema interessant. Unglaublich, dass die erste schon 1963 entwickelt wurde, das hätte ich nie gedacht!
Liebe Grüße
Susanna
Ich war auch echt überrascht, die Maus ist älter als ich 😲. Das integrierte Touchpad, sofern es denn funktioniert, ist für mich nur eine Notlösung. Aber im Zweifel besser, als nichts.
Liebe Grüße
Vanessa
Hey, ich musste ja wirklich schmunzeln über die Rudel :).
Ich kenne den, ich nenne es für mich Ekel, vor schmierigen Mäusen, deshalb nutze ich auf der Arbeit meine eigene optische Maus!
Denken mir mal einen Schritt weiter: Die Tastaturen beinhalten auch sehr viel, zum Teil halbe Baguettes wenn man diese mal schüttelt :P.
Ich wünsche dir einen schönen 3. Advent!
Nicht ohne Grund bekommt man für mobile Arbeitsplätze oft auch gleich eine eigene Tastatur. Ich will gar nicht wissen, was manche da alles drin ansammeln. Die Tastatur mit dem Staubsauger zu reinigen, ist allerdings nicht zu empfehlen. Mein Mann ist zum Glück hart im Nehmen und hat sich sein „M“ wieder aus dem Beutel herausgefischt…
Liebe Grüße!
Liebe Vanessa,
ich kenne nur die ganz normalen schwarzen und grauen Mäuse am PC.
Achte eigentlich nicht auf das wichtige Beiwerk.
Aufgeschmissen bin ich immer etwas, wenn ich am Notbook mal schnell keine Maus anschließe oder am IPad!
So eine Maus erleichtert doch das Leben, egal in welcher Farbe und ob leuchtend oder nicht.
Ich wünsche dir einen schönen 3. Advent.
Herzliche Grüße
Jutta
Bunt muss es für mich auch nicht sein, im Gegenteil. Aber auf das Kabel verzichte ich gerne. Tatsächlich würde ich die kabelgebundene Maus aber dem Touchpad vorziehen. Ein Tablet ohne Maus und Tastatur ist für mich nichts, da bin ich echt altmodisch 😄
Liebe Grüße
Vanessa
Ohne Maus kann ich gar nicht an Laptop. Hier ist sie frei, auf Arbeit am Kabel. Danke für die Geschichte der Maus.
Liebe Grüße
Ursula
Ich mag sie „frei“ lieber, da hat man mehr Spielraum. Und geladene Akkus hab ich eh immer in der Schublade, Freiheit für die Mäuse! 😄
Liebe Grüße
Vanessa