Ein Quantensprung
Manchmal gibt man einfach klein bei. Nicht, weil man eines Besseren belehrt worden wäre oder wirklich überzeugt ist. Sondern einfach, weil man keine Lust mehr hat, sich mit etwas herumzuschlagen.
So sehr es mich also ärgert, dass sich ein funktionierendes Smartphone quasi selbst überlebt hat, so sehr hat es mich auch geärgert, wenn eben dieses blöde Ding eben nicht funktioniert hat, wie es hätte sollen. Telefonieren ging, aber wer telefoniert denn heute noch?! (Ok, ich geb’s zu. Ich bin so ein Dinosaurier.) Mit der unterirdischen Kamera hatte ich mich abgefunden, auch mit dem begrenzten Speicher und dem vorsintflutlichen Betriebssystem.
Wenn dann einige Anwendungen anfangen zu zicken, ist es meist nur noch eine Frage der Zeit, bis auch elementare Dinge nicht mehr funktionieren. Diesmal wollte ich nicht warten, bis die Online-Banking-App ihren Dienst mit dem antiquierten Gerät verweigert. Wobei meine Auslegung von „antiquiert“ sicher nicht so ganz mit den Ansichten der Hersteller übereinstimmt. Wenn es nach denen geht, würden wir wahrscheinlich im Halbjahrestakt sämtliche Gerätschaften austauschen…
Wir wechseln meist synchron – d.h. die Handys sind meist gleich alt und machen die gleichen Probleme. Und weil es so schön einfach ist, einigen wir uns meist auf dasselbe Gerät. Diesmal auch. Ich sitze kleinere Fehlfunktionen meist stoisch aus, bevor ich mich um Ersatz kümmere. Und nachdem ich sonst nie irgendeinen Bedarf für Black Friday, Black Week, Cyber Monday, Black November oder sonst irgendeine Black-Irgendwas-Verkaufsaktion hatte, hab ich meine große Chance gewittert. Bis meine ungeduldigere Hälfte die Nerven mit dem Altgerät verloren hat.
Wahrscheinlich wäre genau das Gerät, das wir uns herausgesucht hatten, eh nicht günstiger zu haben gewesen. Zumindest ein Verbrauchsprodukt, das ich etwa 1-2 Mal im Jahr nachkaufe und aus Interesse gerade beobachte, wird gerade von Tag zu Tag ein bisschen teurer. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
Nun habe ich also nach Jahren mal wieder ein nigelnagelneues Smartphone und ich bin ein bisschen geplättet, welche technischen Quantensprünge ich verpasst habe. Allein die Kamera scheint der alten um Lichtjahre voraus zu sein. Nachdem ich mich also erfolgreich häuslich eingerichtet hatte, bin ich erst mal für sehr, sehr lange Zeit im Garten versumpft. Glücklicherweise sind Bienen sehr geduldige Fotomodelle, wenn sie nur genug Blüten vorfinden. So detaillierte Nahaufnahmen macht meine kleine Kompaktkamera nicht – dafür kann die im Unterwassergehäuse auch in 40 Metern Tiefe noch ganz passable Fotos schießen.






Ach, und telefonieren kann man sogar auch noch – also mit dem Smartphone, nicht mit der Unterwasserkamera. Nur was die Größe angeht, musste ich mehr Kompromisse machen, als ursprünglich geplant. Für mehr Geld wäre sicher ein kleineres Exemplar möglich gewesen, aber das war es mir dann doch nicht wert. Immerhin ist ein überdimensionales Display ganz praktisch, wenn man im Wartezimmer Bücher drauf liest oder meine blindere Hälfte mal wieder seine Lesebrille verlegt hat.
Die alten Knochen liegen nun aber nicht in irgendeiner Schublade – für den Fall der Fälle; man weiß ja nie… Nein, die haben wir tatsächlich gleich ausgemustert. Natürlich erst nach der Datensicherung und -bereinigung. Wer hätte gedacht, dass man für das Zurücksetzen auf Werkseinstellung ein Kundenkonto braucht. Nachdem ich mich damals drumherum gemogelt hatte, war das die unerwartet größte Herausforderung an der ganzen Aktion – hätte ich nicht erwartet. Ich war kurz davor, dem Ganzen mit einem schweren Hammer ein Ende zu bereiten. Doch die Technik-Götter hatten Gnade – mit mir oder dem Altgerät, das ist nicht ganz klar.
Ein funktionstüchtiges Handy – wenn auch den eigenen Anforderungen nicht mehr genügend – muss ja nicht gleich zum Elektroschrott. Wobei das angesichts der enthaltenen Rohstoffe immer noch besser wäre als es zu horten.
Handys und andere Elektrogeräte enthalten seltene Erden und andere wertvolle Rohstoffe. Spezielle Recyclingtechniken machen es theoretisch möglich, diese Rohstoffe wiederzuverwerten. Die Realität sieht jedoch etwas anders aus: Viele Elektrogeräte werden nicht fachgerecht entsorgt, sondern landen im Hausmüll, verstauben auf Dachböden, in Kellern oder Schubladen und werden so dem Wertstoffkreislauf entzogen.
utopia.de/ratgeber/altes-handy-spenden
Für unsere ausgemusterten Smartphones mache ich mir wenig Illusionen, dass sie noch irgendjemand freiwillig weiterverwendet. Gebrauchte Geräte weiterzuverkaufen, wäre natürlich die nachhaltigere Variante. Nur wer will eine Kutsche, wenn alle anderen Auto fahren. Wir haben unsere Altgeräte also an Pro Wildlife gespendet. Und sie seitdem nicht einen einzigen Tag vermisst. Vielleicht habt ihr noch Leichen im Keller alte Handys in einer vergessenen dunklen Schublade liegen. Hand aufs Herz – die werden mit dem Alter nicht besser. Ganz im Gegensatz zu uns 😉

*leichteslächelngehtübermeingesicht – der Gatte und ich sind gerade noch in der Phase geht noch, damit kann man leben. Gratuliere zur finalen Entscheidung. Ja das mit dem Quantensprung hab ich vor zwei Wochen bei meiner Schwester gesehen, die hat das 25er die Fotos genial.
Wir haben noch keine Entscheidung getroffen was wir denn gerne hätten. Der Besuch im Handymarkt war für mich überfordernd, dann diese ganze Blackwerbung dazu und irgendwie hab ich das Gefühl es ist noch nicht soweit. Denke auch über einen gebrauchten Ersatz nach. Keine Ahnung ehrlich.
Das Handy vom Gatten hat Macken beim Laden, hängt oft Stunden am Kabel und lädt nicht, dann geht es wieder und bei mir ist es ein Displaysprung den hab ich schon 4 Jahre und auch der Akku ist grenzlastig.. Mit 25 % kann ich nicht mehr aus dem Haus, das ist dann ratzfatz leer. Aber hey geht doch noch.
Und außedem hab ich bzw. wir ja den neuen Spiegel extrem gut reduziert gekauft den ich schon ein Jahr lang anschaue – Ersatz fürs GästeWC.
Achso mein Schwager sammelt alte Handys, die werden irgendwie ausgechlachtet und der Erlös kommt einer Kinderorganisation zu Gute.
Na dann viel Erfolg mit den neuen Geräten.
LG
Ursula
Mit 25% durfte ich beim alten Handy schon fast zur nächsten Steckdose sprinten. Unfassbar, wie lange so ein neuer Akku hält. Da muss ich aufpassen, dass ich nicht vergesse, wo das Ladekabel liegt 😉.
Ausschlachten ist natürlich optimal, nutzen was noch geht. Solange überhaupt noch was geht. Erstaunlicherweise war ausgerechnet das Display am alten Gerät noch ganz. Sonst sind die ja immer als erstes Schrott. Wir sind der Einfachheit halber (und weil wir doch auch Gewohnheitstiere sind) beim bisherigen Model geblieben – nur ein paar Nummern höher.
Viel Erfolg bei eurer Suche und liebe Grüße!
„Versumpfen im Garten“ – das kenne ich nur zu gut! Mir geht es genauso, wenn ich ein neues Handy habe (und nicht nur im Garten!). Und ja: Bienen sind die geduldigsten Models der Welt, wenn man ihnen nur genug Buffet bietet. 😄
Ich finde es super, dass ihr eure alten Geräte gespendet habt – auf die Idee wäre ich ehrlich gesagt noch gar nicht gekommen. Normalerweise bekommt unsere meine Schwägerin.
Kurz gesagt: Viel Freude mit dem neuen Handy – und Respekt, dass du die Werkseinstellung-Hürde ohne Hammer-Einsatz gemeistert hast. 😉
Liebe Grüße,
Claudia
Ja, ich bin auch sehr stolz auf mich, dass ich nicht in den „Ich-muss-alles-zerstören-Modus“ gegangen bin 😄. Die Familie ist gut versorgt und mit so einem uralten Billig-Handy gibt sich ja heute auch keiner ab 😉. Dafür trägt die Schwiegermama schon meinen alten Laptop auf – während ich unser kleines Reisegerät nutze. Da bin ich nämlich überhaupt nicht entscheidungs- und wechselwillig. Aber damit fotografiere ich ja auch nicht.
Liebe Grüße
Vanessa
der BW musste neulich wechseln – die iphone-nr. hat sich dabei glatt verdoppelt…..
ich lebe ja seit einer weile mit einem „rentner-phone“ – ich brauch kein i-net in der rocktasche. telefonieren und SMS reicht mir völlig – wurde deswegen aber schon von mittlerweile ex-freundinnen gedisst von wg. *kein whatsapp – tsss!!* mein argument, dass ich keinen bock auf jeden blub&blurps von ihnen und ihren verwandten/bekannten habe erzeugte beleidigte gesichter…..
egal.
richtig gut finde ich, dass ihr eure alten phones der wiederverwertung zugeführt habt!!
hier ums eck, im osterzgebirge, prospektieren sie grade alte zinnstollen und tüfteln an halbwegs umweltverträglichem lithiumabbau…..
xxx
Da hab ich glatt mal nachgerechnet – die Nummer hat sich bei uns verachtfacht. Ich gehe allerdings davon aus, dass der Hersteller nicht einfach hochzählt, sondern sich irgendein hochkomplexes System ausgedacht hat, damit das besser klingt. In die Rocktasche passt so ein Knüppel tatsächlich nicht mehr – ich hab jetzt eine kleine Second-Hand-Handtasche 😕.
Altmetall und Elektroschrott sammeln wir immer fürs Recycling. Theoretisch könnten die Handys da auch hin aber irgendwie habe ich die Hoffnung nicht ganz aufgegeben, dass die alten Dinger doch noch weiterverkauft werden könnten – daher gezielt an die Sammlung.
Liebe Grüße!
Alte Handys werden hier auch regelmäßig gespendet – an den Nachwuchs. Ob allerdings deren Handy just dann kaputtgeht, wenn die Elter sich neue Exemplare leisten oder die neuen Exemplare der Eltern gekauft werde, weil die der Kinder gerade ihr Leben ausgehaucht haben – das bleibt ein Geheimnis 😉 Und wenn die alten Exemplare dann endgültig ihr Leben aushauchen, dann werden sie halt endgültig gespendet. Ich kenne Menschen, die noch uralte Siemens S4 in der Schublade haben. Ich bin mir nicht sicher, ob es überhaupt noch SIM-Karten gibt, die da reinpassen…
Liebe Grüße
Fran
Ich kann ja verstehen, wenn man Dinge aus Nostalgiegründen aufhebt, aber Handys? Schon wegen der Rohstoffe würde ich mich auf andere Erinnerungsstücke besinnen. Und manches ist echt museumsreif – wie der Gameboy den mein Mann hortet…
Immerhin bekommen die Eltern noch die neuen Exemplare und nicht umgekehrt 😉.
Liebe Grüße
Vanessa
Entschuldige mal, so einen Gameboy gibt man doch nicht einfach her! 🤭
Spaß beiseite: Ich habe meinen irgendwann verkauft, weil ich alle Spiele schon mehrfach durchgespielt hatte und feststellen durfte, wie unsinnig Batteriespeicher sind, wenn Otto Normal die Batterie bei den Modulen nicht wechseln kann. Dafür, noch mal alle Pokémon zu fangen, war mir meine Zeit dann doch zu schade.
Was die Wertsteigerung von solchen Geräten betrifft, dürfte das vor allem für ungenutzte und idealerweise noch original verpackte gelten. Aber wer will solche teuren Geräte schon über Jahrzehnte ih den eigenen vier Wänden lagern, um sie dann vielleicht eines Tages für viel Geld zu verkaufen?
Aber die Nostalgie deines Gatten verstehe durchaus – auch für andere alte technische Geräte, solang sie noch funktionieren. Ein Bekannter von mir bereitet alte Spielautomaten und Flippertische auf. Auch die eine oder andere Spielkonsole hat er noch und stellt sie in seiner Scheune bei Feierlichkeiten anderen zur Verfügung. Dafür braucht man aber eben auch den Platz. Deshalb finde ich den Ansatz meines Partners eigentlich gut und richtig: Unsere Wohnung ist weder eine Bibliothek, noch ein Museum.
Lieber Gruß
Philipp
Natürlich nicht 😄. Ich würde gar nicht wagen, das in Frage zu stellen. Aber manchmal ziehe ich ihn damit auf. Wir haben alle unsere Schwächen. Von ungenutzt kann allerdings nicht die Rede sein und der Super Nintendo ist auch noch getuned – weit weg von Originalzustand. Aber ein bisschen Museum – solange es sich in so minimalen Grenzen hält, geht es noch als Nostalgie durch. Dafür wurde die neuere abgelegte Konsole aber damals gleich weiterverschenkt und die Kinder meiner besten Freundin mögen mich jetzt besonders gerne 😄.
Liebe Grüße
Vanessa
Mir ist auch nach Besuch der Website nicht klar, wie die Affen den Nutzen daraus ziehen. Was macht die Organisation aus/mit den Smartphones, damit Geld für die Affen da ist? Unsere gehen ins Recycling der Stadtreingung.
Viel und lange Spaß am neuen Gadget wünscht dir
Ines
Hast du noch nie einen telefonierenden Affen gesehen? Die kennt doch jeder 😉
So wie ich es verstehe, werden die alten Geräte weiterverkauft oder recycelt und dann die Rohstoffe wieder verkauft. Die Deponie ist da sicher nicht schlechter – im Gegensatz zur Schublade.
Liebe Grüße
Vanessa
Bei Nutzung von Onlinebanking würde ich bei der Nutzung des Smartphones immer auf Nummer Sicher gehen. Keine Sicherheitsupdates – keine Nutzung. Das iPhone ist da bisher mit bis zu 7-8 Jahren !? Updatepolitik immer vorbildlich gewesen. Soweit wie ich weiß, hat Android aber inzwischen nachgezogen. Was die Kamera angeht, tun sich beide BS wohl nicht viel, die sind inzwischen auf einem so hohen Niveau, dass man sich tatsächlich manchmal daran erinnern muss, dass man ein Telefon in der Hand hat. 🙂
Tja, wenn man bei der „richtigen“ Bank ein Konto hat, ist das Onlinebanking so sicher, dass man selbst nicht ans Geld kommt. Angeblich wurde die Consors-App von einer unsicheren Quelle installiert und Zweithandy lässt sich die App nicht freischalten. Also nochmal Code per Post anfordern – ist ja nicht so, dass die App nicht aus dem sicheren Store gekommen wäre. Und schon ein paar Wochen auf dem neuen Handy lief. Und ich nichts geändert habe…
Mit dem Handy bin ich jetzt also in der Neuzeit angekommen. Jetzt muss nur noch die Bank nachziehen 🙄
Oh, gratuliere zum Neugerät! Die Kamera macht wirklich schöne Fotos. Hast ja aber auch sehr schönen Motive gefunden. 👍
Ich haben unsere alten Handys zur Wilhelma nach Stuttgart geschickt. Die Adresse dafür ist „Handyprojekt, Wilhelma 13, 70376 Stuttgart“ Die sammeln die Geräte und verkaufen sie als „Rohstoffquelle“. Der Erlös fließt zu 100 % in Gorillaschutzprojekte.
Brillen kann man übrigens an „Brillen ohne Grenzen“ spenden. Dafür hab ich gerade einen Karton stehen und sammle in der Familie.
Liebe Grüße, Sibylle
Oh, das wusste ich nicht. Dann hätte ich das Altgerät ja fast direkt einwerfen können. Das mit den Brillen finde ich auch super. Allerdings sind meine alten Sonnenbrillen verkratzt und das ist gefährlich für die Augen. Und den Sammelbehälter habe ich auch schon lange nicht mehr gesehen. Der stand früher mal bei einem Einkaufszentrum am Eingang und sah auch gut genutzt aus. Schön zu lesen, dass es das Projekt noch gibt!
Liebe Grüße
Vanessa
Ich geb ja zu, dass ich genau der richtige Adressat bin, wenn es darum geht, die neuesten technischen Gerätschaften – also Kameras, Smartphones usw. – zu kaufen. ABER ☝️Selbstbeherrschung ist alles. Ich nutze die Teile tatsächlich über viel Jahre und zwar bis es Einschränkungen bei den Sicherheitsupdates gibt. Und dann bin ich so wie du, völlig von den Neuerungen geflasht. Und ja, die modernen Telefone machen wirklich tolle Fotos. Keine Frage. Aber wenn ich zum bewussten Fotografieren losziehe, dann nehme ich die „richtige“ Kamera mit. Die Möglichkeiten sind da ganz andere. Z.B. Street, Fineart usw. Das geht mit nem Telefon nämlich schwer bis gar nicht.
Ich muss zugeben, dass mir die Spiegelreflex manchmal schon fehlt. Andererseits bin ich froh, dass die Schlepperei dank enorm guter Handy-Kameras ein Ende hat. Wobei ich ja eigentlich abgehärtet sein sollte – im Studium hatte ich noch eine Großformat im Koffer in der einen Hand und das entsprechende Stativ auf der anderen Schulter. Da war ich halt noch jung 😄
Den Unterschied bei den Fotos sieht man trotzdem. Ein bisschen liegt es aber auch am Fotografen 😉
Es ist eine Crux mit diesen Teilchen. Ich verkaufe mein Altgerät entweder an meinen Teleprovider oder den Hersteller. Die nutzen, soweit ich weiß, alte Teile zum Recyclen. Ein ganz altes liegt hier noch herum, ich nutze es als Deko für Fotos 😂
Herzlichen Glückwunsch zum neuen Smartphone und dass du deines so lange behalten hast. Ich bin leider immer schnell angefixt, gerade wegen der Kamera. Aber momentan bleibe ich ob des Preises hart.
Liebe Grüße und endlich schöne Fotos und Telefongespräche wünsche ich dir
Nicole
Die Kamera hätte ich sogar noch länger stoisch ertragen. Irgendwie ging es ja und wenn man nicht weiß, wie viel grüner das Gras auf der anderen Seite des Zaunes ist, juckt einen das auch nicht so sehr. Beim Onlinebanking bin ich aber schon ein gebranntes Kind. Das muss funktionieren und da ist das alte Handy merklich rausgealtert. Jetzt läuft es wieder – wenn nur die Bank ihre App ordentlich programmieren würde. Andere Geschichte…
Liebe Grüße
Vanessa
Jetzt hab ich wirklich wieder was erfahren: Altgeräte an Pro Wildlife oder (noch besser) an die Wilhelma spenden. Werd ich künftig machen. Bisher hab ich die wenigen Geräte, die ich zeitlebens besaß nämlich alle aufgehoben!!!
Ich nutze mein Handy schon, v.a. zum Bezahlen, zum Schreiben (auch z.B. Blogs kommentieren, wenn unterwegs), für mein Deutschlandticket und andere Fahrkarten, zum Whatsappen und nicht zuletzt – am wenigsten – zum Telefonieren. Doch, ich bin froh, dass die Kommunikation inzwischen nicht mehr nur übers Telefon läuft, ich hasse telefonieren und texte lieber schnell… :-))))
Die Fotos sind toll geworden… bei mir isses wohl bald wieder soweit, mein Mobiltelefon gibt langsam den Geist auf und wird seeeeeeehrrrr langsam. Aber jetzt weiß ich wenigstens, wohin mit dem Altgerät!
Liebe Grüße!
Geht mir ähnlich, Telefonieren ist nicht so meins. Bzw. eigentlich ist es ok aber ich mach das nicht gerne nebenher zwischen Tür und Angel. Für Gespräche mit der besten Freundin nehme ich mir lieber Zeit aber mittels Textnachrichten bleibt man zwischen den Telefonaten in Verbindung.
Wenn’s sehr langsam wird, ist das kein gutes Zeichen. Ich drück dir die Daumen, dass dein jetziges Gerät noch ein bisschen durchhält und nicht im ungünstigsten Moment den Dienst verweigert. Vielleicht reicht ja schon die Drohung, dass es sonst ersetzt wird. Manchmal scheinen sich die Dinge daraufhin nochmal zusammenzureißen – aber wahrscheinlich bilde ich mir das nur ein 😄
Liebe Grüße!
Willkommen technisch im Jahr 2025 🙂 Ich versuche mich ja auch zurück zu halten, aber so alle 4-5 Jahre braucht es dann (leider) doch ein neues Handy, vor allem am Akku merkt man es ja. Bin dann aber auch immer überrascht, was vor allem die Kamera für einen Sprung macht.
Wenn du damit telefonierst, dann quasi direkt über das Telefon oder nutzt du eine App wie WhatsApp dafür?
Ich telefoniere noch ganz altmodisch direkt übers Handy. Aber ich finde Gruppenanrufen über WhatsApp sehr praktisch – wir müssen hier nur aufpassen, dass mein Mann und ich nicht beide gleichzeitig dran gehen. Das kann schon mal böse Rückkopplungen geben. Wobei das zu beweisen wäre, vielleicht ist das neue Smartphone da schon weiter?
Der Sprung vom alten zum neuen Akku war fast so beeindruckend, wie der der Kamera!
Das ist ein toller Hinweis mit pro wildlife, das kannte ich noch nicht. Merk ich mir.
Ich hab erst mein zweites Smartphone, das erste hab ich damals gebraucht vom Sohn übernommen. Und es liegt tatsächlich in der Schublade, weil könnte man ja im Notfall und so…. Mein jetziges ist 5 Jahre alt, ich bin gespannt, wie lange es halten wird. Ich war vor 5 Jahren auch baff ob der Kamera und würde jetzt bei einem neuen wahrscheinlich auch wieder baff sein.
Ich wünsch Dir ganz viel Freude und gutes Gelingen mit allen Apps und freue mich auf tolle Fotos !
LG Britta
Das mit dem Notfall hab ich mir auch kurz überlegt. Aber andererseits bekommt man ja schnell Ersatz und zur Not bin ich halt mal ein paar Tage offline. Das mein Mann und ich gleichzeitig ohne Handy dastehen, ist unwahrscheinlich – und dann ist es halt so. Wahrscheinlich würde das Nothandy im Notfall eh nicht funktionieren, weil irgendein wichtiges Update fehlt 😉
Liebe Grüße
Vanessa
Isch ‚abe gar keine Smartphone! 😁 So besehen bin ich mit meinem No**a-Klapphandy ja wieder voll „en vogue“- habe gehört, dass sogar die Jungen sich wieder diesen beinah schon kultigen Teilen zuwenden… Und ich verweigere dem HH sogar seine „alten“ Iphones, die er mir schenken möchte. Was soll ich mit diesen Riesenteilen? Krieg ich ja in keine Hosen-, Rock- oder Jackentasche rein!
Ausserdem würde mir die Galle überlaufen, wenn es neben mir dauernd piepen würde. Ich muss und will nicht über alles und jedes informiert werden. So verpasse ich dann und wann auch interfamiliär die eine oder andere Neuigkeit- aber wenn etwas so dermassen wichtig ist, dann erreicht mich das schon…..
Mein Handy brauche ich wirklich nur im Notfall, etwa um den Tierarzt in den Stall zu kriegen o.ä. Es kann auch passieren, dass man mich nicht erreicht, weil ich es im Auto vergesse oder im Keller. Tja, dann muss man eben auf unser Festnetz anrufen (jaaa-haaaa, wir Neandertaler haben sogar DAS auch noch!! 🦍). Das Gerät ist aus schwarzem Bakelit, hat eine Wählscheibe und scheppert derart laut, dass man mit Sicherheit keinen Anruf verpasst!
Fazit: diese ganzen Mondays, Fridays und alle andern Konsum-Wochentage ziehen einfach an mir vorbei. Unbeachtet bekommen sie die kalte Schulter gezeigt. Und sollte mein Compi (late 2013!), unsere Spiegelreflex (weiss nicht genau wie alt, aber alt!) oder sonst eines dieser Teile sich in die ewigen Jagdgründe verabschieden, dann wird es sowieso second hand ersetzt werden. Wir haben damit gute Erfahrungen gemacht.
Herzliche Grüsse!
PS: die Fotos sind aber wirklich und wortwörtlich scharf geworden!!
Ja, das sind echt riesen Teile und das ist der einzige Aspekt, der mich wirklich nervt. Und sie werden immer größer – für das Schwergewicht hab ich mir eine günstige SecondHand-Handtasche besorgt. Allerdings will ich die auch nicht immer mit mir herumtragen. Und dann ist man doch tatsächlich mal nicht erreichbar. Das ist für viele mittlerweile unvorstellbar, fast schon eine Horrorvorstellung 🫣
So ein schwarzes Schwergewicht mit Wählscheibe hatten meine Eltern früher zu Dekorationszwecken. Das fand ich als Kind immer toll zum Spielen. Aber ich war nicht unglücklich, als die Wählscheibe von Tasten abgelöst wurde. Im Rückblick aber irgendwie schade. Da werd ich fast ein bisschen nostalgisch 😄.
Ein SecondHand-Rechner wäre auch eine gute Idee. Das behalte ich mal im Kopf. So ganz ohne Zicken läuft der Mini-Rechner nicht aber alle sechs Wochen mal ein Blackscreen kann ich noch ab.
Liebe Grüße!
Oh ja, das ist ein Thema. Allerdings kaufe ich selten ein neues Smartphone . Wir nutzen die gefühlt ewig, wenn ich bei anderen schaue.🤭 Kaputt gehen die Teile bei uns nie, aber irgendwann funktioniert die Bankapp nicht mehr, oder die Updates fallen aus.😵💫
Dann kauft sich der Göga meist ein neues ( der steht mehr drauf als ich) und ich nehme seins. Meine Kamera.. na ja, zur Not gehts. Aber das wird auch ein Quantensprung, wenn ich wechsle. 😂 Noch sind wir beide zu faul zum Wechseln. Funktioniert grade alles so gut.
Aber Deine Fotos sind mega. Toll finde ich es die Phones zu spenden. Ich habe mein letztes meiner Nichte gegeben.
Liebe Grüße Tina
Die Software ist leider immer wieder dafür verantwortlich, dass die Hardware obsolet wird. Auch wenn es mir als Softwareentwicklerin schwer fällt, das zuzugeben. Leider ist Abwärtskompatibilität teuer und irgendwann macht das mehr Probleme als ein sauberer Schnitt. Aber wenn es noch „ein bisschen“ geht, dann ist es klasse, wenn man die Altgeräte weitergeben kann.
Liebe Grüße
Vanessa
Hallo,
gerade, weil du die Software-Seite ansprichst: Die offizielle Empfehlung ist ja, dass man ein Smartphone nur so lange nutzen sollte, wie der Hersteller Updates liefert. Und wenn diese wenigen Jahre abgelaufen sind, nütze die schönste und weiterhin taugliche Hardware nichts mehr, denn ohne Updates und gestopfte Bugs werde die weitere Nutzung potentiell immer riskanter.
Die einzig andere Möglichkeit sind alternative Firmwares wie LineageOS und Co, die bei beliebten Modellen meist mehrere Jahre länger Updates bieten als die Hersteller. Klar, das Aufspielen einer alternativen Firmware ist nur für IT-affine Personen möglich, aber für solche Personen nach ein bisschen (Ein-) Lesen inzwischen problemlos machbar.
Allerdings handelt man sich damit auch (kleine) Nachteile ein – die Freiwilligen bei LineageOS und Co haben naturgemäß nicht die detaillierten Kenntnisse der Hardware wie der jeweilige Hersteller, d.h. gerade die Kamera-App wird im Original bessere Ergebnisse liefern als die Kamera-App von LineageOS.
Dafür hat man üblicherweise Jahre länger Updates – da muss jeder selber finden, was ihm wichtig ist.
Gruß Walter
Disclaimer: Ich verwende seit Jahren nur noch LineageOS und kaufe, wenn ein Ersatz ansteht, ein gebrauchtes Handy bis maximal 100€. Und das betreibe ich dann dank LineageOS solange weiter, bis der Akku untragbar wird, oder das Display ernsthafte Sprünge bekommt o.ä.
Aber – ich bin auch keine ausgesprochen Smartphone-Person. Mein digitales Leben pflege ich lieber über den PC, weil mir als Person mit Altersweitsichtigkeit der Smartphone-Bildschirm und die -tastatur einfach unangenehm klein sind.
Solche „Eingriffe“ auf dem Smartphone nehmen sicher die wenigsten vor. Dabei ist das durchaus eine interessante Alternative, wenn auch die benötigten Apps damit gut funktionieren. Ich hab mich damit noch nicht auseinandergesetzt, bis jetzt war der Update-Zeitraum immer noch ausreichend. Allerdings habe ich den Eindruck, dass mit jedem Update das gesamte System etwas behäbiger wird – auch am Laptop. Zumindest bei letzterem bin ich mit Linux glücklicher. Da war der Fortschritt zu Windows 11 leider ein Quantensprung in die verkehrte Richtung… und Linux die perfekte Alternative.
Wer nach LineageOS das Google-Apps-Paket (GApps) flasht, sollte so ziemlich alle Apps aus dem Playstore erfolgreich laufen lassen können einschließlich In-App-Käufen. (Google Pay kann aber zicken, meint Google.)
Praktische Erfahrungen dazu habe ich nicht, weil ich bei meinem Smartphone komplett auf Google und Googledienste verzichte – eben, weil ich als älterer Mensch, der wenig unterwegs ist, sowieso alles daheim am PC mit dem großen Bildschirm mache.
Apropos PC: Ich habe am PC auf Linux gewechselt, als Windows 7 ausgelaufen ist, und bin ebenfalls recht zufrieden. Ich habe damals sicherheitshalber ein „Massenprodukt“ – in Bezug auf den Linux-Markt – ausgesucht, nämlich eine Variante von Ubuntu Linux (Marktführer), das von der Optik und Bedienung für Windowsumsteiger gedacht ist.
Mint ist ja auch „nur ein besseres“ Ubuntu 😉. Also auch perfekt für Umsteiger.
Der Tipp mit GApps ist interessant. Da lässt sich ja mit etwas Einsatz alles soweit hinbiegen, dass am Ende wieder ein funktionsfähiges/brauchbares Smartphone dabei raus kommt. Das mit dem großen Bildschirm kann ich gut nachvollziehen. Ich finde, dass hat nichts mit dem Alter sondern mit Komfort zu tun. Warum soll ich mich mit einer digitalen Minitastatur abmühen, wenn ich ganz bequem am Schreibtisch arbeiten kann?!