Ganz tief im Flow
Neulich war ich dermaßen vertieft im Schreiben, dass ich – mal wieder – nicht gehört habe, was mein Mann gesagt hatte. Kennt ihr das, wenn die Information ganz, ganz langsam im Hintergrund ins Hirn durchsickert? Da hat doch gerade jemand gesprochen?! In dem Moment war die zeitliche Verzögerung allerdings so groß, dass mein Mann, als ich ihn gefragt habe, was er gesagt hat, bereits vergessen hatte, dass er etwas gesagt hatte.
Ähnlich in mich versinken kann ich beim Fotografieren. Im Garten geht das ja noch, da fliegt die Biene irgendwann davon. Unter Wasser allerdings muss ich mich wirklich zusammenreißen. Nicht nur einmal haben wir (mein Mann ist da ja nicht viel besser) beim Tauchen schon den Anschluss an die Gruppe verloren und mussten dann richtig Gas geben. Das ist auch einer der Gründe, weshalb wir lieber nur zu zweit tauchen, sofern das im jeweiligen Tauchgebiet erlaubt ist.
Im Großraumbüro ist es ja eine Kunst, sich so richtig in seine Arbeit zu vergraben. Wenn man dann einer Aufgabe nachgeht, die man sowieso nicht besonders spannend findet, lässt man sich liebend gerne ablenken – das nennt sich dann „Netzwerken“. Doch die Kontaktpflege mit den lieben Kollegen findet ein jähes Ende, wenn man so richtig in seine Arbeit abtaucht. Und da man das Hintergrundblubbern – sowohl beim Tauchen als auch im Büro – ja gewohnt ist, kommt es dann durchaus mal vor, dass man in den eigentlich ruhigen eigenen vier Wänden ebenfalls alle Störgeräusche ausblendet. Auch dann, wenn sie eigentlich vom Lieblingsmitbewohner kommen.
Ich weiß also, dass ich mich durchaus fokussieren kann und dann keineswegs leicht ablenkbar bin. Auch wenn ich das in turbulenten Zeiten manchmal vergesse und dann den Eindruck habe, ich hätte die Aufmerksamkeitsspanne eines Eichhörnchens auf Speed. Dass ich gleichzeitig doch erstaunlich konzentriert arbeiten kann, merke ich dann nur, weil ich immer mal wieder die Welt um mich herum vergesse. Da ist er dann, der sagenumwobene Flow.
Flow (englisch für „fließen, rinnen, strömen“) bezeichnet das als beglückend erlebte Gefühl eines mentalen Zustandes völliger Vertiefung (Konzentration) und restlosen Aufgehens in einer Tätigkeit („Absorption“), die wie von selbst vor sich geht – auf Deutsch in etwa Schaffens- bzw. Tätigkeitsrausch oder auch Funktionslust.
Wikipedia – Flow
An diesen Flow-Zustand erinnern wir uns vielleicht auch noch aus unserer Kindheit. Wenn man völlig vertieft ins Spiel alles um sich herum ausgeblendet hat. In unserer schnelllebigen Zeit konkurrieren ständig die verschiedensten Akteure um unsere Aufmerksamkeit. Wir wünschen uns dieses völlige Aufgehen in einer Tätigkeit zurück und lassen uns doch so leicht ablenken. Kein Wunder, dass sich schier endlos viele Bücher und Artikel um dieses Thema drehen. Denn man verspricht sich viel vom Flow:
- Mehr Kreativität, mehr Konzentration – Im Flow-Zustand arbeitet das Gehirn hochkonzentriert und kann dann äußerst effizient scheinbar endlos neue Ideen produzieren.
- Weniger Stress – Obwohl wir im Flow durchaus produktiv sein können, fühlen wir uns oft viel entspannter. Vielleicht, weil wir uns „nur“ auf eine Aufgabe fokussieren und ganz in dieser aufgehen.
- Verbesserte Lernfähigkeit – Laut diesem Bericht sind wir im Flow sogar „offener für neue Informationen und lernen schneller. Wir verstehen komplexe Zusammenhänge besser und eignen uns neues Wissen schneller an.“
- Höhere Zufriedenheit und Selbstwirksamkeit – Im Gegensatz zu den Tagen, an denen man den Eindruck hat, nichts geschafft zu haben, geben uns Flow-Erlebnisse das motivierende Gefühl, einer sinnvollen und erfüllenden Tätigkeit nachzugehen.
Alles fließt und wir fließen mit. Man(n) muss nur rechtzeitig wieder aus dem Fluss auftauchen. Sonst hat man(n) am Ende echt viele Kartoffeln geschält… So motiviert und im Flow ist mein Küchenhelfer, wenn Kartoffelsalat auf dem Speiseplan steht. Wann kommt ihr so richtig ins Fließen?

Beim »Webbasteln« konnte das früher schon mal passieren, schwupps war die Nacht rum. Ich denke, man kann bei jedem Hobby die Zeit vergessen und in den Tätigkeitsrausch verfallen. Leider funktioniert das nicht auf Knopfdruck oder beim Saubermachen/Aufräumen. 😊
Bei mir funktioniert das super beim Putzen – Hände beschäftigt, Geist im freien Flug. 😊
Ich stelle mir gerade vor, wie jemand in einem extrem langweiligen Meeting anfängt, die Tische zu reinigen 😂
Ja, nee, is klar 😆😁
doch! gerade beim putzen kann man super in den flow kommen – man muss nur seinen tiefsitzenden maskulinen widerstand dagegen fallenlassen 😀
Ob ich auch einen tiefsitzenden maskulinen Widerstand dagegen habe? 🤔 Da fließt bei mir so gar nichts 😉
@bahnwärterin: 😄
Manche schwören ja aufs Bügeln – das hab ich weitestgehend wegrationalisiert. Der Garten kommt dem Knopfdruck aber schon recht nahe 😄
Oh ja, beim Webbasteln kenne ich das auch. Und beim Fotografieren.
LG – Elke
Hallo Vanessa,
diesen sagenumwobenen Fokusmodus erreichen zu können, ist in unserer schnelllebigen Zeit voller Benachrichtigungen sowie ständiger Erreichbarkeit und Verfügbarkeit von allem tatsächlich nicht mehr so einfach. Für mich persönlich sind Großraumbüros aufgrund von Misophonie Horror. Deshalb ziehe ich den Monk-Mode vor: Einschließen in ein Zimmer ohne Ablenkungen – idealerweise auch ohne Internet. Leider brauche ich das jedoch oft zum Arbeiten.
Außerdem habe ich jüngst an mir beobachtet, dass ich auch allein durch meine eigenen Gedanken in komplett andere Sphären abtauchen kann, obwohl ich mich eigentlich auf das Gespräch, an dem ich teilnehme, konzentrieren sollte. Vor denen schützt kein noch so gut isolierter Raum. Von extern eng gesteckte Fristen helfen mir tendenziell dabei, in den Fokusmodus zu gelangen.
Lieber Gruß
Philipp
Die eigenen Gedanken können schon ganz schön spannend sein. Habe bei mir schon beobachtet, wie ich beim Lesen seitenweise nur noch die Zeilen abgefahren habe und gedanklich ganz woanders war – spricht nicht gerade für das Buch 🙄
Liebe Grüße
Vanessa
In 14 Jahren mit drei bis sechs Kolleg_innen im Raum nervte mich am meisten, deren Geschichten am Telefon zehnmal zu hören, wie das Wochenende, Urlaub, Weihnachten oder Silvester war …und wenn jemand im Winter meint, im Blüschen frieren zu müssen und Zustände bei offenem Fenster bekam. Ich liebe Stille im Büro und ab und an einen 1:1 Plausch. In den Flow können mich dann viele Arbeiten bringen.
Komm gut in die neue Woche!
Man kann sich ja an viel gewöhnen aber das klingt schon sehr nach Störfeuer. Ich mag es, wenn man sich hin und wieder mit Kollegen austauschen kann aber auch alle mal ganz versunken vor sich hin arbeiten. Die Mischung macht’s 😊
Bei der Arbeit werde ich ständig unterbrochen und ein richtiger Flow entsteht gar nicht mehr. Das ist tatsächlich anstrengend. So richtig vertieft war ich lange nicht, vielleicht beim Krimi lesen im Urlaub. Da war ich im Lese Flow, soo erholsam.☺️
Ich wünsche Dir einen schönen Tag, liebe Grüße Tina
So richtig in einem Buch zu versinken, liebe ich auch sehr. Da kann man auch wunderbar abschalten und ein spannender Krimi funktioniert da für mich ideal. Wenn dann auch noch das Meer im Hintergrund rauscht…
Liebe Grüße
Vanessa
mich zu versenken, ganz bei mir oder einer tätigkeit (tatsächlich egal welcher) zu sein fällt mir schon immer leicht.
konnte ich schon als kind. geborener yogi quasi 😀
für einen hypersensiblen menschen wie mich auch überlebensnotwendig.
nur den 2beinigen lieblingsmitbewohner einfach ignorieren schaffe ich noch nicht , das erfordert etwas willenskraft – da bist du weiter ;-D
beim schnorcheln vor australien war ich immer die letzte im wasser, man musste mich rausholen so vertieft war ich in diese wunderbare riffwelt……
xxx
Ich verstehe gar nicht, wie manche so durchs Riff rasen. Da gibt es so unendlich viel zu entdecken – wir gehen auch immer fast verloren, weil wir uns alles ganz genau anschauen. Beim Gucken und Begucken lassen komme ich sehr zuverlässig in den Flow 😊
Liebe Grüße!
Zirka 3 Monate noch und wir (zer)fließen wieder bei 30°.
Fluss kann tatsächlich eine Gefahr sein.
Wenn man gerade am Irrweg ist und somit mit voller Geschwindigkeit immer weiter vom eigentlich sinnvollen Ziel weg kommt.
Dafür gibt es strategische Zigaretten- oder Teepausen. 😉
Stimmt – bei 30° ist man ganz von alleine im Flow 😂
Und ja, manchmal ist es besser, eine strategische Pause einzulegen. Gerade in der Softwareentwicklung kenne ich es selbst nur zu gut, dass man sich dermaßen in einem Problem verrennt und wenn man das Ganze am nächsten Tag mit frischem Blick anschaut, springt einen der Fehler geradezu an 😬
Über Abtauchen – In meinem Fall ist das normalerweise wenn ich schreibe und wenn ich male. Genau so fühlt sich das an, wenn man im Flow ist: wie in einer eigenen kleinen Blase, in der alles andere einfach leiser wird. Und ja… manchmal vielleicht ein bisschen zu leise 🙈
Und jetzt sag bloß… der Küchenhelfer im Kartoffel-Flow? Da sieht man: Flow kann überall passieren – sogar beim Kartoffelschälen! 😂
Ich nehme aus deinem Beitrag auf jeden Fall mit, mal wieder bewusster in diese Momente einzutauchen (und vielleicht zwischendurch kurz aufzutauchen, damit niemand verzweifelt nach mir ruft 😄).
Ganz liebe Grüße,
Claudia
„Eine eigene Blase, in der alles andere leiser wird“ – das hast du schön beschrieben! Als Kind ist mir das beim Malen auch immer so gegangen. Heute male ich zwar nicht mehr aber immerhin ist der Flow geblieben 😊.
Liebe Grüße
Vanessa
Als Langzeit-Großraumbüro-Geschädigte war ich seinerzeit froh, dass ich endlich wieder entspannter arbeiten konnte. Im Homeoffice klappt das ganz gut mit dem Flow. Ich kann mich besser konzentrieren. Wobei ein gelegentlicher Schnack auch nicht zu verachten ist.
Beim Fotografieren kann ich mich auch vergessen oder bei anderen Hobby-Tätigkeiten.
Liebe Grüße
Sabine
Ich mag beides und würde auf den Austausch mit Kollegen nicht verzichten wollen. Im Homeoffice geht das auch aber es ist nicht dasselbe. Immerhin habe ich hier auch oft Gesellschaft und der kann genauso ablenken, wie die Kollegen im Großraumbüro 😉.
Liebe Grüße
Vanessa
Ich finde Flow Situationen echt schön und es zu können, ist noch schöner. Darum kannst du da sehr zufrieden und stolz auf dich sein. Diesen Zustand kenne ich auch.
Ich kann mich beim Lesen auch vertiefen, beim Backen und beim Schreiben auch. Oder am Meer.
Und ich liebe mittlerweile Stille, wo ich früher gerne mal ein Radio oder Fernsehen eingeschaltet habe.
Ich mag Flow und der Gatte kann seine Sätze ja eventuell wiederholen. 😍
Liebe Grüße
Nicole
„Ich mag Flow“ – klar, das reimt sich schließlich auf Glow 😉
Radio und Fernsehen laufen hier auch gar nicht. Ich habe es gerne still um mich herum und brauche keine Dauerbeschallung. Meeresrauschen wäre aber ok…
Liebe Grüße
Vanessa
Im Großraumbüro in einen Flow einzutauchen ist schon ziemlich schwierig, finde ich. Das ist mir selten gelungen, fand ich immer schade.
Ansonsten kann ich das mit dem Flow ganz gut beim Schreiben, beim Lesen und gelegentlich auch bei der Hausarbeit.
Liebe Grüße
Britta
Ich finde, es kommt immer auch auf die Aufgabe an. Menschen, die Anforderungen reviewen müssen, sind erstaunlich leicht abzulenken 😄. Wenn wiederum abends plötzlich das Licht ausgeht, weil sich alle zu wenig bewegt haben, ist offensichtlich das ganze Team tief abgetaucht. Alles schon dagewesen…
Liebe Grüße
Vanessa
Seitdem ich nicht mehr an der „medizinischen Front“ arbeite, sondern in meinem eigenen Büro, kann ich oft sehr gut „im Flow“ arbeiten. Da werde ich nicht gestört- oder zumindest sehr selten- und kann mich ganz meiner Arbeit widmen. Und ausserdem gelingt mir das „Abtauchen“ auch sehr gut beim Stallausmisten. Auch wenn sich das vielleicht etwas seltsam anhört. Aber das hat für mich beinah was Meditatives: das Heu-Schnurpsen der Pferde im Ohr, ein paar Mietzen, die einem um die Beine streichen, ganz in Ruhe die Gabel schwingen. So kann man gelassen und ruhig in einen Tag starten, wie ich finde!
Einen gemütlichen Abend dir, herzliche Grüsse!
Eine störungsarme Umgebung ist natürlich ideal, um leichter in den Flow zu kommen. Dass auch das Stallausmisten da gut funktioniert, glaube ich sofort. Wobei ich mich wahrscheinlich ständig von den Tieren würde ablenken lassen 😊
Liebe Grüße!
Tatsächlich auch beim Fotografieren und UrbanSketchen. Da standen die Leute um uns herum haben irgendwelche Kommentare abgegeben und wir haben das überhaupt nicht registriert. Und schwupp waren 2 Stunden rum.
UrbanSketchen klingt auch spannend – da kann ich mir das abtauchen auch gut vorstellen. Wahrscheinlich kann man dann auch locker mehrere Stunden „verlieren“ 😄
Wenn ich alleine und ungestört bin, kann ich gut abtauchen. Das nennt sich im Fachjargon dann sogar Hyperfokussierung… das kann ich prima. Beim kreativen Werkeln, Basteln, Malen, sogar beim Putzen etc. Sobald etwas mich ablenkt, keine Chance! Kann noch nicht mal gleichzeitig Auto fahren und Musik hören, hab’s getestet, das wird nix. ich komme dann ganz woanders an… ;-))))
Alles was ich im „Büro“ erledigen muss, also Berichte, Protokolle, Zielebögen etc. mach ich nur noch zu Hause, in der Arbeit hab ich keine Chance auf auch nur einen halbwegs vernünftigen Satz. Während der Arbeit mit den Kids muss ich oft an so vieles gleichzeitig denken, muss alles beobachten und intervenieren, „Aufmerksamkeitsspanne eines Eichhörnchens auf Speed“ trifft’s da ziemlich genau ;-DDDD. Aber ich betreue ja auch Eichhörnchen auf Speed, haha.
Liebe Grüße!
Klingt, als wärst du auch bei der Arbeit sehr konzentriert. Auch wenn es für die Eichhörnchen sicher einen weiten Fokus braucht aber die Kinder danken es dir bestimmt und sind froh, wenn sie deine Aufmerksamkeit nicht mit tausend anderen Dingen teilen müssen.
Beim Autofahren mit einer Freundin auf dem Beifahrersitz bin ich auch schon mal wo ganz anders rausgekommen. Auf den Verkehr konzentrieren geht noch – immerhin hat das Prio. Aber dann auch noch das richtige Ziel anzufahren, war wohl in dem Moment nicht mehr drin. Musik geht aber gut – und gerne auch mal laut, wenn ich nicht gerade auf unbekannten Wegen unterwegs bin.
Liebe Grüße!
Ich kann am besten ohne Zeitdruck arbeiten. Und wenn dann die Struktur für einen Artikel steht, tragen mich die Fotos einfach weiter. Dann fließt es und ich kann manchmal kaum ein Ende finden.
Liebe Grüße
Susanna
Ja, wenn man erst mal drin ist im Flow… Dann genieße ich es auch, wenn keine Deadline winkt. Bei der Arbeit macht mir das nichts aber im Garten wurschtel ich gerne vor mich hin und vergesse dann auch mal die Zeit.
Liebe Grüße
Vanessa
Wow, so tief im Flow möchte ich auch mal sein, dass die Nachfrage so spät kommt, dass die fragende Person bereits vergessen hat, dass sie was gefragt hat – scheint eine ganze Weile zu sein!
Es gibt einige Tätigkeiten, die mich in diesen Zustand bringen, als erstes fallen mir hier wohl das Handarbeiten (stricken, stopfen) ein. Manchmal noch lesen und schreiben. Auf Arbeit passiert es auch mal, aber es ist kein Zustand, in den ich oft verfalle… schön wär’s. Diese vielen Optionen machen es mir leider häufig schwer, dass ich mich in den Fluss begeben kann. Es dauert ein bisschen bis ich in diesen sagenumwobenen Zustand reingefunden habe und tja, die Zeit im Erwachsenenalter verrinnt einfach anders.
Ich habe mal gelesen, dass dieses Gefühl, dass die Zeit immer schneller verrinnt, bis circa 70 immer stärker wird, bevor es wieder abnimmt. Da frage ich mich dann schon „Wie, noch schneller???“ Vielleicht hilft es ja, wenn man immer mal wieder abtauchen kann, um den Moment auch mal richtig auskosten zu können. Bei Handarbeiten würde mir das allerdings nicht gelingen, da bewundere ich andere. Der gestopfte Socken ist eine Katastrophe 🫣
Hey,
diesen Zustand kenne ich sehr gut, vor allem wenn ich schreibe :).
Es heisst ja auch, dass das Multitasking gar nicht so gut ist. Irgendwie ist der Flow auch eine Art Meditation :).
Liebe Grüße!
Multitasking klappt ja nur, wenn die Tätigkeiten nicht die gleichen Hirnregionen beanspruchen. Ansonsten ist das nur ein sehr schneller und häufiger Kontextwechsel und der raubt uns am Ende mehr Zeit, als man dadurch meint, zu gewinnen.
Liebe Grüße!
Das ich auf der Arbeit im Flow war, ist leider schon länger her. Seit 2,5 Jahren mache ich Projektarbeit und habe leider Kompetenz raushängen lassen. Weil das Projekt an sich macht mir ja schon Spaß und ich habe mich gut eingearbeitet. Alle die, die es nicht getan haben, wissen aber nun, wen sie fragen müssen…Deshalb arbeite ich dann gerne zu Randzeiten: Früh am Morgen, Freitags erst ab 9 Uhr, ab 12 Uhr bis zum Feierabend um 15 Uhr sind weniger da und zwischen den Feiertagen.
Weniger Flow auf der Arbeit ist aber auch irgendwie weniger Freude an der Arbeit und das finde ich sehr schade. Dafür verbringe ich einfach zu viel Zeit pro Woche damit, ein bisschen Freude sollte die Tätigkeit dann schon bringen.
LG, Rahel
Oje, wenn man die lieben Kollegen schon meidet, dann muss das ja sehr anstrengend sein. Wenn man in einem Thema viel Expertise hat, ist es für manche oft bequemer, blöd zu fragen statt sich einfach mal was anzulesen. Wenn ich merke, dass jemand nicht mal in der Lage ist, eine Hilfe-Seite aufzurufen und wirklich einfach zu faul ist, verkneife ich mir auch entsprechende Kommentare nicht 😉.
LG
Vanessa
Den Besten Flow habe ich beim Muster stricken.
Da kann ich fast nicht aufhören, weil ich es spannend finde, wie das Muster unter meinen Händen wächst.
Herzliche Grüße
Jutta
Da gehört aber auch eine Menge Durchhaltevermögen dazu. So ein Muster entsteht ja nur langsam. Und Frustrationstoleranz, wenn man sich verzählt hat – da bräuchte ich beim Stricken echt viel von 😉
Liebe Grüße
Vanessa